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Bei der EuroTier präsentieren der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) gemeinsam mit dem Bundesverband für Tiergesundhei...
31/01/2025

Bei der EuroTier präsentieren der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) gemeinsam mit dem Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) weitere Module zur Klauengesundheit und Stoffwechselgesundheit von Milchkühen.

Frau Dr. Sabine Schüller, Tierärztin und Geschäftsführerin des BfT, betont: „Klauen- und Gliedmaßenerkrankungen sind eine der 3 häufigsten Abgangsursachen bei Milchkühen. Auf die Klauengesundheit der Kuh nehmen viele Faktoren Einfluss. Stimmt das Fundament nicht, kann dies auch Hinweise auf andere Störungen der Gesundheit der Tiere liefern. Regelmäßige Kontrolle, Vorbeugemaßnahmen und die Einbeziehung des Tierarztes sind bei dem komplexen Geschehen ein Muss.“

Unbehandelt verursachen Klauenerkrankungen anhaltende Schmerzen und beeinträchtigen Leistungsfähigkeit und Kondition. Dies mindert auch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs. Die Kontrolle der Klauen und des Gangbildes sollte daher ein regelmäßiger, separater Bestandteil im Betriebsablauf sein und regelmäßige Klauenpflegetermine sollten eingeplant werden. Eine frühzeitige Behandlung auffälliger Kühe erhöht die Heilungschancen.

Neben der Klauengesundheit sind eine gute Stoffwechsel- und Eutergesundheit von Milchkühen von hoher Relevanz für Tierschutz und den betrieblichen Erfolg. Das Modul Stoffwechselgesundheit soll eine Hilfe für Milchkuhhalter sein, um mit Monitoring, ausgewählten Indikatoren und adäquater Betreuung die Stoffwechselgesundheit im Griff zu halten.

Neben dem Monitoring über Milchanalysen und die Überwachung kritischer Phasen gehören die tierindividuelle Beobachtung zusammen mit der tierärztlichen Diagnostik und vorbeugende Maßnahmen, wie z. B. Impfungen sind ein wichtiger Bestandteil für einen gesunden Tierbestand und damit Erfolgsfaktoren eines nachhaltig wirtschaftenden Milcherzeugers.

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Quelle: Mit Konzept für gesunde Klauen und Kühe (bft-online.de)
Bildquelle: © yod67/stock.adobe.com

MKS Update:🐄🐖 Probleme bei Schlachthof und Schweinebetrieben:Seit dem 10.01.2025 haben viele Länder außerhalb der EU den...
30/01/2025

MKS Update:

🐄🐖 Probleme bei Schlachthof und Schweinebetrieben:
Seit dem 10.01.2025 haben viele Länder außerhalb der EU den Import von Fleisch aus Deutschland eingestellt. Nach Angaben der Tagesschau, sei noch unklar, zu welchem Zeitpunkt die Exportsperren gelockert werden.
Zurzeit bleibe betroffenen Schlachthöfen nichts anderes übrig, als die Fleisch-Nebenprodukte wie Füße oder Knochen zu vernichten. Die Kosten für die Entsorgung müssten die Schlachthöfe selber tragen. Die genaue Höhe des Schadens könne man derzeit noch nicht abschätzen. Wegen der unsicheren Lage wolle z. B. der Fleisch-Großproduzent Simon in Wittlich in den nächsten Wochen möglicherweise weniger Schweine schlachten, so die Tagesschau.

🐷 Hilfe bei Abnahme von Schweinen gefordert:
Nach Angaben des rbb bittet der Landesbauernverband Brandenburg um Hilfe vom Bund und Land. Schlachtbetriebe würden sich derzeit weigern, Schweine aus Brandenburg aufzunehmen.
Nach Angaben des Landesbauernverbandes seien davon rund 180 Schweinebetriebe betroffen. Bei den Unternehmen entstände durch die Verweigerung ein Schaden von mindestens 200.000 € pro Woche, so der Verband. Die ersten Schlachtungen von Brandenburger Tieren sollten ab kommenden Dienstag wieder möglich sein.

🚛 Transportverbot in Berlin aufgehoben:
Am 27.01.2025 berichtete der rbb, dass der Transport von Rindern, Schafen und anderen gefährdeten Tieren in Berlin ab dem 28.01.2025 wieder gestattet ist. Die Bezirke planen keine erneute Verlängerung, da zwischenzeitlich die klinischen und virologischen Untersuchungen in allen Berliner Betrieben mit negativen Ergebnissen abgeschlossen wurden.

💉 Herstellung von Impfstoff:
Das Agrarministerium in Potsdam teilte mit, dass ein Pharmaunternehmen 750.000 Impfstoff-Dosen für Klauentiere herstelle. Die Impfstoff-Dosen sollen zunächst beim Hersteller gelagert werden. Um welchen Hersteller es sich handle, sei nicht bekannt gegeben worden.

Quellen:
Tiertransporte in Berlin ab Dienstag wieder erlaubt (rbb24.de) 27.01.2025
Maul- und Klauenseuche: Massive Folgen für Schlachthof in Wittlich (tagesschau.de) 23.01.2025
Liveticker zur Maul- und Klauenseuche (rbb24.de) 23.01.2025 und 22.01.2025

Am 01.10.2024 hat die „Ombudsstelle für Fälle von sexualisierter Gewalt im Rahmen der ärztlichen Tätigkeit“ der Ärztekam...
29/01/2025

Am 01.10.2024 hat die „Ombudsstelle für Fälle von sexualisierter Gewalt im Rahmen der ärztlichen Tätigkeit“ der Ärztekammer Westfalen-Lippe ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist ein niedrigschwelliges Angebot für Betroffene, sich durch unabhängige, qualifizierte Ombudspersonen vertraulich beraten und informieren zu lassen und so Unterstützung bei der Wahrung ihrer Rechte zu erhalten.

„Wir wissen, dass Missbrauch und Grenzverletzungen auch im Arzt-Patienten-Verhältnis vorkommen können“, erläutert Ärztekammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle. „Die Kammer nimmt Meldungen solcher Fälle sehr ernst.“ Mit der Einrichtung einer Ombudsstelle wolle die Kammer auch Vorbild sein und weitere öffentliche Einrichtungen zu einem solchen Schritt ermutigen.

Zwar registriere die Ärztekammer nur sehr selten Meldungen und Beschwerden im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt im Rahmen ärztlicher Tätigkeit. Missbrauchshandlungen könnten, so Dr. Gehle, sowohl Patient*innen als auch Angestellte oder ärztliche Kolleg*innen betreffen. „Solche Handlungen sind mit den Regeln ärztlicher Berufsausübung keinesfalls vereinbar. Hier hat die ärztliche Berufsordnung seit jeher eine rote Linie gezogen, die nicht überschritten werden darf.“

Wer in diesem Bereich gegen die Regeln verstoße, macht der Ärztekammerpräsident deutlich, müsse nicht nur mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, sondern werde auch nach dem ärztlichen Berufsrecht sanktioniert.

Betroffene können sich telefonisch unter Tel. 0251 929-2900 an die Ombudsstelle wenden. Eine Ombudsperson – derzeit sind mehrere erfahrene Fachärztinnen für die Ombudsstelle tätig – nimmt anschließend Kontakt zur bzw. zum Meldenden auf. Das Gespräch, so die Zusage der Ärztekammer, ist vertraulich. Es kann auf Wunsch auch anonym bleiben und unterliegt in jedem Fall der ärztlichen Schweigepflicht. Gemeinsam kann die Situation beraten und mögliche Handlungsoptionen können aufgezeigt werden.

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Quelle: Ärztekammer richtet Ombudsstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt ein (mynewsdesk.com)
Bildquelle: © K.Oborny/Thieme

Die Konjunktivitis ist eine häufige Erkrankung bei Meerschweinchen, Chinchillas und Degus und kann infektiös oder durch ...
28/01/2025

Die Konjunktivitis ist eine häufige Erkrankung bei Meerschweinchen, Chinchillas und Degus und kann infektiös oder durch äußere Reize bedingt sein.

Konjunktivitiden sind vielfach primär nicht infektiösen Ursprungs, mögliche Ursachen sind:
👁️ Zugluft
👁️ reizende Ammoniakgase bei einer unhygienischen Haltung
👁️ Allergische Reaktionen durch Heustaub oder harzige Einstreuspäne
👁️ spießende Heubestandteile in den Lidbindehäuten (v.a. beim Meerschweinchen)
👁️ Staubentwicklung im Sandbad (Degu oder Chinchilla)
👁️ mechanische Reizung durch Sandkörnchen (Degu oder Chinchilla)
👁️ Bissverletzung im Zuge von Rangordnungskämpfen
👁️ Lidbindehautentzündung im Rahmen eines massiven Vitamin-C-Mangels (Meerschweinchen)

Die infektiösen Ursachen für eine Konjunktivitis sind ebenfalls vielfältig; sie können bakteriellen und auch viralen Ursprungs sein:
🐹 Beim Meerschweinchen können z. B. Bordetella sp., Pseudomonas sp., Streptococcus pneumoniae, Mykoplasmen und Chlamydien häufig nachgewiesen werden.
🐹 Als virale Erreger spielen insbesondere das Zytomegalievirus (Herpesviridae) und das LCM-Virus (Arenaviridae) eine Rolle.

Klinisch geht eine Konjunktivitis mit Rötung und Schwellung der Lidbindehäute einher, wobei bei Meerschweinchen mitunter blumenkohlartige und hochrote Wucherungen der Konjunktiva zu beobachten sind. Meist fällt seröser bis eitriger Augenausfluss auf. Blepharospasmus oder Photophobie sind möglich.

Eine Therapie muss abhängig von der Ursache eingeleitet werden:
💊 Infektiös bedingte Lidbindehautentzündungen sollten zunächst mit einem breit wirksamen Antibiotikum lokal behandelt werden; ggf. ist eine bakteriologische Untersuchung einzuleiten.
💊 Im Falle einer allergisch bedingten Konjunktivitis oder bei starken Schwellungen der Bindehäute sind kortikoidhaltige Präparate anzuwenden. Alternativ zu Kortikoiden können auch pflanzliche Präparate zu einer deutlichen Besserung der allergisch bedingten Konjunktivitiden führen.

Quelle: A. Ewringmann, B. Glöckner, Leitsymptome bei Meerschweinchen, Chinchilla und Degu. Diagnostischer Leitfaden und Therapie, 2. Aufl., überarb. 2012, S. 118-119
Bildquelle: © Birute Vijeikiene/stock.adobe.com

Die Übertragung von Erkenntnissen aus Tiermodellen auf den Menschen ist für die Entschlüsselung von Krankheitsmechanisme...
27/01/2025

Die Übertragung von Erkenntnissen aus Tiermodellen auf den Menschen ist für die Entschlüsselung von Krankheitsmechanismen und die Entwicklung präziser therapeutischer Strategien unerlässlich. Wissenschaftler*innen der Universität Leipzig sowie der Charité haben in einer aktuellen Forschungsarbeit ein auf neuronale Netze gestütztes KI-Modell für die COVID-19-Erkrankung geschaffen. Dafür nutzten sie Blutdaten von Menschen sowie verschiedener Hamsterarten mit mittelschwerem oder schwerem COVID-19 und glichen diese auf molekularer Ebene ab.

„Die KI lernt systematisch die molekularen Unterschiede zwischen Tier und Mensch und kann dann molekulare Muster des kranken Tiers in entsprechende Muster des Menschen übersetzen, also gewissermaßen die Daten des Tiermodells humanisieren“, erklärt Dr. Holger Kirsten, Korrespondenzautor der aktuellen Studie.
„Wir konnten zeigen, dass sich die Aktivierung des Immunsystems bei moderaten COVID-19-Verläufen zwischen Syrischen Hamstern und Menschen stark ähnelt, insbesondere wenn man Monozyten betrachtet“, sagt Dr. Geraldine Nouailles, ebenfalls Korrespondenzautorin der Studie. „Wenn wir schwere Verläufe untersuchen wollen, schauen wir dagegen am besten auf die Neutrophilen von Roborovski-Hamstern“, sagt die Wissenschaftlerin. „Diese Immunzellen verhalten sich bei dieser Hamsterart und dem Menschen besonders ähnlich.“ Die Ergebnisse stehen im Einklang mit Pandemiebeobachtungen, die anhand der Daten von Patient*innen gewonnen wurden.

„Solche Vergleiche von Einzelzell-RNA-Sequenzierungsdaten sind gut geeignet, um Ähnlichkeiten und Unterschiede auf molekularer und zellulärer Ebene bei Tier und Mensch aufzudecken, die weit über die COVID-19-Forschung hinausgehen“, sagt Holger Kirsten. Geraldine Nouailles resümiert: „Das kann die Entwicklung und Testung therapeutischer Interventionen verbessern und den Translationsprozess von präklinischen zu klinischen Studien optimieren.“

Quelle: Wie KI hilft, die Forschungslücke zwischen Tier und Mensch zu schließen (https://brnw.ch/21wQgN7)
Bildquelle: © Toowongsa / https://brnw.ch/21wQgN8

Die tierärztlichen Verbände Bundestierärztekammer (BTK) und Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) setzen sich vor ...
24/01/2025

Die tierärztlichen Verbände Bundestierärztekammer (BTK) und Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) setzen sich vor Beginn der Gnitzensaison mit Nachdruck dafür ein, einen Impfschutz gegen die Blauzungenkrankheit der empfänglichen Tierarten (kleine Wiederkäuer 🐑🐐, Rinder 🐄, Neuweltkameliden 🦙) sicherzustellen.

Neben dem bisher aufgetretenen Serotyp 3 sei dem in den Niederlanden im Herbst neu aufgetretenen Serotyp 12 besondere Beachtung zu schenken und die Entwicklung eines geeigneten Impfstoffs gegen diesen Serotyp rechtzeitig voranzutreiben.

„Es gilt, nicht denselben Fehler wie in der vergangenen Saison zu begehen“, sagt BTK-Präsident Ltd. VD Dr. Holger Vogel. Die späte Verfügbarkeit des Impfstoffs im vergangenen Jahr sowie eine anfängliche Unterschätzung der Virulenz des BTV vom Serotyp 3 (BTV-3) hätten erhebliche Auswirkungen auf die Tiergesundheit gehabt, da eine rechtzeitige Durchimpfung der Bestände nicht mehr möglich gewesen wäre.

Um den bestmöglichen Schutz vor schweren BTV-bedingten Krankheitsverläufen und Leistungseinbrüchen zu gewährleisten, sollte die Impfung empfänglicher Tiere aufgrund der Vektor-/Erregerinteraktion serotyp-spezifisch unbedingt bis Mai abgeschlossen sein. BTK und BbT empfehlen Tierhalter*innen dringend, ihre Tiere durch die rechtzeitige Impfung zu schützen. Außerdem sollen sich die Tierseuchenkassen der Länder zu möglichen Beihilfen rechtzeitig klar positionieren, um auf Seiten der Tierbesitzer*innen die Planbarkeit zu erhöhen und ein mögliches Zögern zu vermeiden.

Bereits im November hatten sich BTK und BfT in einem gemeinsamen Positionspapier dafür ausgesprochen, Impfungen als ein bedeutendes Instrument in strategischen Ansätzen zur Tierseuchenbekämpfung zu verankern. In einem Statement zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit hatte die BTK außerdem betont, dass für eine erfolgreiche Bekämpfungsstrategie gegen diese Tierseuche die Verfügbarkeit und Möglichkeit der Anwendung geeigneter Impfstoffe, auch gegen neu auftretende Serotypen, unverzichtbar sei.

Quelle: Blauzungenkrankheit – rechtzeitig impfen – Tierverluste vermeiden! (bundestieraerztekammer.de) 15.01.2025
Bildquelle: © rupbilder/stock.adobe.com

Die Bundesländer haben bereits vor Jahren eine eigene MKS-Impfstoffbank für Deutschland etabliert, um im Falle eines Aus...
23/01/2025

Die Bundesländer haben bereits vor Jahren eine eigene MKS-Impfstoffbank für Deutschland etabliert, um im Falle eines Ausbruches die Nutztierbestände möglichst schnell und wirkungsvoll vor einer möglichen weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen.

Nach Angaben des Landes Brandenburg, haben die Bundesländer – aufgrund des aktuellen Ausbruchsgeschehens – Brandenburg gebeten, die MKS-Impfstoffbank zu aktivieren. Ziel sei es, im Falle einer möglichen Ausbreitung auf weitere Gebiete in Deutschland vorbereitet zu sein.

Brandenburg hat am 20.01.2025 die Aktivierung dieser MKS-Impfstoffbank beantragt.

Nach Angaben des Landes Brandenburg, sei die Entscheidung zur Aktivierung der MKS-Impfstoffbank keine Entscheidung für den tatsächlichen Einsatz dieses Impfstoffes. In Brandenburg sei die Impfung bei der jetzigen Seuchensituation nicht vorgesehen.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veröffentlichte bezüglich des Antrags der Datenbank-Aktivierung ein Statement des Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir: "Es ist gut, dass wir mit der Impfreserve für alle denkbaren Szenarien gerüstet sind. Das stärkt die Reaktionsfähigkeit im Kampf gegen die Seuche und bedeutet nicht, dass tatsächlich geimpft wird. Impfungen sollten der allerletzte Schritt sein. Die Aktivierung der Impfreserve ist keine Entscheidung zur Impfung, sie ermöglicht aber, im Fall der Fälle wesentlich schneller reagieren zu können.
Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, haben Maßnahmen zur unmittelbaren Eindämmung des Virus Vorrang. Oberstes Ziel ist und bleibt, Tiere zu schützen und die Schäden für unsere Land- und Ernährungswirtschaft so klein zu halten wie nur möglich. Kein Hof sollte aufgrund der Maul- und Klauenseuche aufgeben müssen."

Quelle:
Maul- und Klauenseuche: Brandenburg hat heute MKS-Impfstoffbank aktiviert (mluk.brandenburg.de) 20.01.2025
Brandenburg stellt Antrag zur Aktivierung der Impfstoff-Datenbank wegen Maul- und Klauenseuche (bmel.de) 20.01.2025

Das Borna Disease Virus 1 (BoDV-1) ist der Erreger der Bornaschen Krankheit, die bei Haussäugetieren und selten auch bei...
22/01/2025

Das Borna Disease Virus 1 (BoDV-1) ist der Erreger der Bornaschen Krankheit, die bei Haussäugetieren und selten auch beim Menschen zu meist tödlichen Entzündungen des Gehirns führt. Verursacht wird die Spill-over-Infektion von seinem natürlichen Reservoirwirt, der Feldspitzmaus (Crocidura leucodon). Die bekannten BoDV-1-Endemiegebiete sind auf Teile von Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein beschränkt.

Nun wurde die bisher größte Studie zur Verbreitung von BoDV-1 veröffentlicht. Daran beteiligt waren mehr als 25 Institutionen der Veterinär- und Humanmedizin in Deutschland, Österreich, und der Schweiz. Um Daten über das Vorkommen von BoDV-1 zu erhalten, untersuchten die Forscher*innen Gehirnproben von aktuellen und archivierten BoDV-1-Infektionen bei Menschen und Tieren. Dazu sagten Norbert Nowotny und Jolanta Kolodziejek: „Eine BoDV-1-Infektion wurde mittels Genanalyse bei 207 Haussäugetieren, 28 Menschen und 7 wildlebenden Feldspitzmäusen bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl der veröffentlichten menschlichen BoDV-1-Infektionen deutlich auf 46 Fälle.“

Zusätzlich ermöglichte die Generierung von 136 neuen BoDV-1-Genomsequenzen von Tieren und Menschen eine eingehende Analyse der Virus-Verbreitung. „Die Definition von Risikogebieten für die zoonotische BoDV-1-Übertragung und die Bewertung geografischer Infektionsquellen bringt unser Wissen zum Bornavirus auf ein neues Niveau. Wesentlich, insbesondere auch für die Prävention, ist die regionale Eingrenzung der Verbreitungsgebiete.“, erklärt Nowotny. Im Einklang mit der geringen Mobilität der Feldspitzmaus zeigen die BoDV-1-Sequenzen zudem eine bemerkenswerte geografische Assoziation. Die engsten genetischen Verwandten der meisten vom Menschen stammenden BoDV-1-Sequenzen befanden sich in einer Entfernung von weniger als 40 km. Dazu Nowotny: „Das deutet darauf hin, dass die Spill-over-Übertragung aus dem natürlichen Reservoir in der Regel in der Heimatregion der erkrankten Menschen und Tiere stattfindet.“

Quelle: Vetmeduni: Tödlich für Mensch und Tier: Studie liefert neues Wissen zur Verbreitung des Bornavirus.
Bildquelle: https://brnw.ch/21wQall / https://brnw.ch/21wQalk

Update: An der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) nimmt die Klinik für Rinder und die Klinik für Klauentiere vore...
20/01/2025

Update:
An der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) nimmt die Klinik für Rinder und die Klinik für Klauentiere vorerst keine Patienten auf. Außerdem ist nur noch der Eingang über die Schwesternhausstraße möglich, alle anderen Eingänge sind verschlossen. Am Eingang über die Schwesternhausstraße steht eine Bodenwanne mit Desinfektionsmittel bereit.
Die Klinik für Rinder und die Klinik für Klauentiere haben auch die Lehrveranstaltungen vorsorglich abgesagt.

Der klinische Verdacht auf MKS in einem Ziegenbestand im Landkreis Barnim, zu dem es am 16.01.2025 eine breite Berichterstattung gab, hat sich durch die durchgeführten Laboruntersuchungen nicht bestätigt. Die Untersuchung im Nationalen Referenzlabor für Maul- und Klauenseuche des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ergab keinen Nachweis von MKS-Virus oder spezifischen Antikörpern. Die Proben wurden am frühen Morgen des 17.01.2025 als negativ bestätigt. Somit gibt es derzeit keinen weiteren Fall.

In Brandenburg dürfen seit dem 18.01. wieder landwirtschaftliche Nutztiere transportiert werden. Eine Eilverordnung zur Eindämmung der Maul- und Klauenseuche endete um null Uhr. Laut Landwirtschaftsministerium gibt es derzeit keine Hinweise auf eine Ausbreitung der Tierseuche. Nur in der Schutzzone um den Ausbruchsort dürfen weiter keine Transporte stattfinden.

Im Berliner Tierpark sind alle Proben auf mögliche Infektionen mit der Maul- und Klauenseuche (MKS) bei "potenziell empfänglichen Tieren" negativ ausgefallen. Der Tierpark liegt innerhalb der Überwachungszone. Zoo und Tierpark bleiben dennoch bis auf weiteres geschlossen. Weiterhin gelten dort strikte Hygienemaßnahmen und umfangreiche Einschränkungen für externe Zugänge.

Quellen:
Schutzmaßnahmen an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo): Bis auf Weiteres nehmen die Klinik für Rinder und die Klinik für kleine Klauentiere keine neuen Patienten auf. (https://brnw.ch/21wQ7sg) 13.01.2025
Maul- und Klauenseuche in Brandenburg: Verdachtsfälle aus dem Landkreis Barnim nicht bestätigt (https://brnw.ch/21wQ7sh) 17.01.2025
https://brnw.ch/21wQ7sf

Der spontane feline Hyperadrenokortizismus tritt vor allem bei weiblichen Katzen auf. In 80% der Fälle liegen dem Hypera...
17/01/2025

Der spontane feline Hyperadrenokortizismus tritt vor allem bei weiblichen Katzen auf. In 80% der Fälle liegen dem Hyperadrenokortizismus der Katze Adenome der Hypophyse mit beidseitiger Hyperplasie der NNR zugrunde. NNR-Tumoren mit autonomer Cortisolproduktion machen 20% der Fälle aus mit gleichen prozentualen Anteilen benigner und maligner Tumoren.

Die klinischen Manifestationen ähneln weitestgehend denen des Cushing-Syndroms beim Hund. Daher werden hier nur die Besonderheiten bei der Katze beschrieben:
- Die Atrophie der Haut kann bei der Katze so extrem sein, dass sie sogar bei Berührungen einreißen kann und nicht heilende Wunden hinterlässt („fragiles Hautsyndrom“).
- Begleiterkrankungen: Polyurie und Polydipsie, Diabetes mellitus

Die Diagnostik ist schwieriger als beim Hund. Sie finden alles hierzu auf unserem Tiermedizin-Portal: 🌐https://vet.thieme.de/hund-katze-co/fachbeitraege/detail/felines-cushing-syndrom-von-aetiologie-bis-therapie-1548

Therapeutisch stehen folgende Optionen zur Wahl:
- Die transphenoidale Hypophysektomie bei hypophysärem Cushing-Syndrom eine erfolgreiche Alternative sein.

- Die chirurgische Entfernung der Nebenniere beim adrenalen Cushing: nach bilateraler Adrenalektomie ist die tägliche Substitution von Prednisolon und Fludrocortison lebenslang erforderlich.

- Bei extrem dünner Haut, die zu Einreißwunden führt, sollte vor der chirurgischen Exstirpation eine konservative Therapie das Cortisol senken, damit postoperativ die Haut heilt.

- Die medikamentöse Therapie mit Vetoryl® wirkt ebenfalls bei der Katze. Vetoryl® ist jedoch nur für den Hund zugelassen.

Die Prognose ist je nach Ausprägung der Symptome individuell unterschiedlich. Bei unbehandeltem oder erfolglos therapiertem spontanem Cushing-Syndrom ist die Prognose infaust.

Den ausführlichen Artikel findet ihr kostenlos auf unserem Tiermedizin-Portal: 🌐https://vet.thieme.de/hund-katze-co/fachbeitraege/detail/felines-cushing-syndrom-von-aetiologie-bis-therapie-1548

Quelle: R. Hämmerling (Herausgeber) Praxis der endokrinologischen Krankheitsbilder bei Hund und Katze, Von der Pathophysiologie zur Therapie ISBN: 9783830441816, 2009, S. 90-93
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Update: Nachdem in Brandenburg der erste Fall von Maul-und Klauenseuche (MKS) in Deutschland seit 1988 bekannt geworden ...
16/01/2025

Update: Nachdem in Brandenburg der erste Fall von Maul-und Klauenseuche (MKS) in Deutschland seit 1988 bekannt geworden ist, hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den Seroytp des Virus bestimmt: Serotyp 0.

Der genaue Ursprung und der Eintragsweg des Virus in den Tierbestand sind jedoch weiterhin unbekannt.

Geeignete Impfstoffe sind in der MKS-Antigenbank Deutschland vorhanden und können nach Aktivierung durch die Bundesländer innerhalb weniger Tage hergestellt werden.

Zum Schutz vor der Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche hat zwischenzeitlich auch das Land Berlin veranlasst, dass auf der Grünen Woche, die vom 17. bis 26. Januar 2025 in Berlin stattfindet, keine Klauentiere ausgestellt werden.

Quelle:
BMEL - Update zur Maul-und-Klauenseuche in Brandenburg: Friedrich-Loeffler-Institut bestimmt Serotyp des in Brandenburg gefundenen Virus 11.01.2025
MKS-Ausbruch in Brandenburg: Serotyp O festgestellt | Friedrich-Loeffler-Institut 11.01.2025

Das Team um Dr. Nieves Peltzer am Zentrum für Molekulare Medizin Köln hat einen Mechanismus entdeckt, der die insulinpro...
15/01/2025

Das Team um Dr. Nieves Peltzer am Zentrum für Molekulare Medizin Köln hat einen Mechanismus entdeckt, der die insulinproduzierenden β-Zellen der Bauchspeicheldrüse vor dem Zelltod schützt. In der Studie wurde die Rolle eines bestimmten Proteins - der Rezeptor-interagierenden Proteinkinase 1 (RIPK1) - beim Überleben von β-Zellen untersucht. Normalerweise bestimmt dieses Protein das Schicksal von Zellen, indem es auf entzündliche Botenstoffe wie den Tumornekrosefaktor (TNF) reagiert und Überlebens- und Todessignale ausgleicht.

Forscher*innen fanden jedoch heraus, dass RIPK1 für das Überleben von β-Zellen sowohl unter normalen als auch unter diabetischen Bedingungen nicht notwendig ist. Sie vermuten, dass die außergewöhnlich hohen Werte des Schutzproteins cFLIP, das von β-Zellen hergestellt wird, dafür verantwortlich sein könnte, sie vor Entscheidungen von RIPK1 zu schützen.

Untersuchungen im Mausmodell ergaben, dass β-Zellen hohe Konzentrationen des Proteins cFLIP aufweisen, das den Zelltod verhindert, und niedrige Konzentrationen von apoptotischen (Caspase-8) und nekroptotischen Proteinen (RIPK3), die den Zelltod fördern. Diese Verteilung bildet einen Schutzschild gegen Zelltod. Bei Einsatz des Antibiotikums Cycloheximid, das den cFLIP-Spiegel senkt, wurden die Zellen in der Bauchspeicheldrüse anfälliger für den TNF-induzierten Zelltod – ein Zeichen für die zentrale Rolle der Proteinherstellung und des cFLIP-Spiegels bei diesem Schutzmechanismus.

Bislang wurde angenommen, dass RIPK1 für die Regulierung des Zelltods in allen Zelltypen universell erforderlich ist. Stattdessen scheinen die β-Zellen der Bauchspeicheldrüse in einzigartiger Weise in der Lage zu sein, trotz entzündlicher Todessignale zu überleben. Diese Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten in der Diabetesforschung.
In zukünftigen Untersuchungen planen die Forscher*innen, den Mechanismus, durch den cFLIP das Überleben von β-Zellen bei Diabetes reguliert, im Detail zu erforschen.

Quelle: Einzigartiger Mechanismus schützt Zellen in der Bauchspeicheldrüse von Mäusen vor Entzündungen (uni-koeln.de). 31.07.2024
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In Deutschland gibt es den ersten Fall von Maul-und-Klauenseuche seit 1988. Bei einem Wasserbüffel im Landkreis Märkisch...
14/01/2025

In Deutschland gibt es den ersten Fall von Maul-und-Klauenseuche seit 1988. Bei einem Wasserbüffel im Landkreis Märkisch Oderland, Brandenburg, wurde das MKS-Virus durch das zuständige Landeslabor nachgewiesen und im Nationalen Referenzlabor für MKS des bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Instituts bestätigt. Die örtlich zuständigen Behörden haben erste Bekämpfungs- und Schutzmaßnahmen eingeleitet.

Die epidemiologischen Untersuchungen zur Ermittlung der Einschleppungsursachen für das Virus laufen bereits. Die für die Bekämpfung von Tierseuchen zuständigen Landesbehörden in Brandenburg werden hierbei von Seiten des Bundes durch das Friedrich-Loeffler-Institut unterstützt. Derzeit kann noch nicht gesagt werden, ob es sich um einen Einzelfall handelt oder ob weitere Bestände mit dem Virus infiziert wurden.

Das BMEL hat den Zentralen Krisenstab Tierseuchen einberufen; dieser ist beim Ausbruch einer Tierseuche das übergeordnete politische Entscheidungsgremium. Teilnehmer des Krisenstabs sind die Amtschefs der zuständigen Ministerien des Bundes und der Länder, die für die Tierseuchenbekämpfung zuständig sind. Sie beraten Maßnahmen von überregionaler und politischer Bedeutung und beschließen bei Bedarf ein bundeseinheitliches Vorgehen.

Mit der Bestätigung der Seuche verliert Deutschland die Anerkennung als "frei von Maul- und Klauenseuche ohne Impfung" bei der Weltorganisation für Tiergesundheit.

Es wurden bereits Sperrzonen eingerichtet, die betroffenen Tiere wurden getötet und Verbringungsbeschränkungen für empfängliche Tiere (Wiederkäuer und Schweine) verhängt. Obwohl die MKS eine hochkontagiöse Viruskrankheit ist, sind Infektionen des Menschen außerordentlich selten, da der Mensch nur wenig empfänglich ist.

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Quelle: BMEL - Pressemitteilungen - BMEL ruft Zentralen Krisenstab wegen Maul-und-Klauenseuche ein 10.01.2025
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Rechtsfrage: „Ein Reinigungsmittel hat bei mir eine berufsbedingte Erkrankung verursacht. Was kann ich tun? Wie verhalte...
13/01/2025

Rechtsfrage:
„Ein Reinigungsmittel hat bei mir eine berufsbedingte Erkrankung verursacht. Was kann ich tun? Wie verhalte ich mich richtig?“

Zunächst muss in einem Anerkennungsverfahren vor dem Unfallversicherungsträger geklärt werden, ob es sich um eine Berufskrankheit handelt. Denn nicht jede Erkrankung, die während der Arbeitszeit eintritt, ist eine Berufskrankheit. Damit die Bezeichnung „Berufskrankheit“ gerechtfertigt ist, müssen die Ursachen der Erkrankung in den Umständen des Berufs oder des Arbeitsplatzes liegen.

Berufskrankheiten sind nach § 9 Abs. 1 SGB VII Krankheiten, die die Bundesregierung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates als Berufskrankheiten bezeichnet und die Versicherte infolge einer den Versicherungsschutz nach § 2, § 3 oder § 6 SGB VII begründenden Tätigkeit erleiden.

Daher muss zunächst der Verdacht auf eine Berufskrankheit gemeldet werden, z. B. durch die behandelnden Ärzt*innen oder den Arbeitgeber*innen. Diese sind zur Verdachtsanzeige verpflichtet.

Erst wenn der Unfallversicherungsträger die Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt hat, bestehen folgende Leistungen des Betreffenden:
• Lohnfortzahlung
• Verletztengeld
• Leistungen zur Rehabilitation
• Übergangsgeld
• Verletztenrente

Entschädigt werden grundsätzlich nur solche Erkrankungen, die die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates in eine Liste zur Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) aufgenommen hat, sogenannte „Listenerkrankungen“.

Aber selbst, wenn eine „Listenerkrankung“ vorliegt, führt das nicht automatisch zur Entschädigung. Der Betreffende muss auch am Arbeitsplatz Auswirkungen ausgesetzt gewesen sein, die für das Auftreten der Berufskrankheit ursächlich sein können.

In einem Anerkennungsverfahren wird sodann ebenfalls geprüft, ob außerberufliche Ursachen für die Erkrankung verantwortlich sein können. Diesbezüglich ist es jedoch ausreichend, dass die Einwirkung am Arbeitsplatz zumindest mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wesentlich mitursächlich gewesen ist.

Quelle: Kranepuhl B. "Berufsbedingte Erkrankung durch Reinigungsmittel – Was tun?" kleintier konkret 2023.
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Die Babesiose ist eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit für Hunde - Zecken gelten als potenzielle Überträger. In ku...
10/01/2025

Die Babesiose ist eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit für Hunde - Zecken gelten als potenzielle Überträger. In kurzen Videos informiert ESCCAP Deutschland über die Babesiose.

Die Babesiose wird durch bestimmte Zecken (insbesondere die Buntzecke) auf Hunde übertragen. Früher galt sie als typische Reisekrankheit aus dem Mittelmeerraum. Durch zunehmende Ausbreitung des Erregers im Zuge von z.B. veränderter Landschaftsnutzung und vermehrtem Import infizierter Tiere aus dem Ausland tritt die Babesiose aber auch immer häufiger bei Hunden in Deutschland auf.

Ausgelöst wird die Erkrankung durch Parasiten, welche die roten Blutkörperchen von Hunden befallen. In der Folge erkranken infizierte Hunde möglicherweise schwer und weisen neben Fieber, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust auch Krankheitsanzeichen wie Blutarmut, Blut im Urin oder Gelbsucht auf.

🎥 In dem Kurzfilm "ESCCAP DE: Übersichtsvideo Babesiose beim Hund" werden allgemeine Informationen zur Babesiose aufgearbeitet und Schutzmaßnahmen erläutert.

🎥 Der Kurzfilm "ESCCAP DE: Babesiose beim Hund erkennen" erklärt wie bei Hunden eine Infektion erkannt werden kann und warum eine frühe Diagnose wichtig ist.

Die Videos stehen online auf der ESCCAP-Webseite sowie auf YouTube zur Verfügung. Tierarztpraxen können sie kostenfrei auf ihrer Praxis-Webseite oder für das Fernsehprogramm im Wartezimmer nutzen.

Quelle: Pressemitteilung ESCCAP.de (28.04.2022) 02.05.2022ESCCAP Deutschland e.V. (13.04.2023). „Neu bei ESCCAP: Zweiter Informationsfilm zur Babesiose beim Hund“
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