30/12/2025
Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin: Hildegard Knef galt als eine der vielseitigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
1942 begann Knef eine Ausbildung als Trickzeichnerin, anschließend besuchte sie die Filmhochschule in Babelsberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte Knef internationale Aufmerksamkeit durch den Film „Die Mörder sind unter uns“ (1946), der als erster deutscher Nachkriegsfilm gilt. Es folgten weitere Produktionen, wie „Die Sünderin“ oder „Entscheidung vor Morgengrauen“ (beide 1951), die sie auch international bekannt machten.
Als Sängerin schrieb sie 1963 mit ihrem Album „Ihre Lieder“ Geschichte, das Klassiker wie „Für mich soll's rote Rosen regnen“ enthielt. Ihre rauchige Stimme und ihre Texte machten sie zu einer Ikone des Chansons. 1970 erschien außerdem ihre Autobiografie „Der geschenkte Gaul“, ein Bestseller, in welchem sie offen ihre Kämpfe und Erfolge schilderte. Als Schauspielerin versuchte sie von 1982 bis 1989 auch in Hollywood ihr Glück, kehrte allerdings nach Deutschland zurück.
Trotz zahlreicher Rückschläge kämpfte sich Knef immer wieder zurück ins Rampenlicht. Hildegard Knef wurde am 28. Dezember 1925 in Ulm geboren und verstarb am 1. Februar 2002 in Berlin. Anlässlich ihres 100. Geburtstags blickt unter anderem eine neue arte-Dokumentation auf ihr bewegtes Leben zwischen Berlin und Hollywood. Ihr findet sie in der arte-Mediathek.
Die ARD-Doku „Hildegard Knef - Ich will alles“ findet ihr in der ARD Mediathek: ardmediathek.de/film/hildegard-knef-ich-will-alles/Y3JpZDovcmJiLW9ubGluZS5kZS9oaWxkZWdhcmQta25lZi1pY2gtd2lsbC1hbGxlcw