17/06/2026
»Eine unbekannt gebliebene Patientin berichtete 1910 Albert Hirst, der sich bereits mit sechzehn Jahren ein erstes Mal in psychoanalytische Behandlung begeben hatte, was sie von Freud auf ihre Frage zur Empfängnisverhütung zur Antwort bekam – einen Witz nämlich:
›Eine (ältere) Dame kommt zu einem Arzt und fragt, was sie tun soll, um nicht schwanger zu werden. Der Arzt sagt, sie und ihr Mann sollten ein Glas Wasser trinken. [Die] Dame [fragt]: Vorher oder nachher. [Der] Arzt sagt: anstelle.‹«
Von Christfried Tögel und Jörg-Dieter Kogel klug zusammengestellt und kommentiert, präsentiert sich Sigmund Freud in Band 492, »Freud erzählt einen Witz«, von seiner charmantesten Seite.
Amüsanter zu lesen war er noch nie. Bühne frei für einen der größten Denker seiner Zeit!