Ernst & Sohn

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Nutzen Sie Ihr 3D‑Modell wirklich – oder nur zu 70 %? 📐Viele Tragwerksplaner:innen arbeiten heute mit 3D‑Gesamtmodellen....
30/05/2026

Nutzen Sie Ihr 3D‑Modell wirklich – oder nur zu 70 %? 📐

Viele Tragwerksplaner:innen arbeiten heute mit 3D‑Gesamtmodellen. Aber die zentrale Frage bleibt: Nutzen wir deren Potenzial konsequent – oder rechnen wir weiterhin wie im 2D‑Denken?

Wie Julia Ober, Lukas Clemens Lienbacher und Dirk Schlicke zeigen, liegt genau hier ein enormes Optimierungspotenzial.

💡 Was heute in der Praxis passiert:

✅ 3D‑Gesamtmodelle sind bereits weit verbreitet – auch früh in der Entwurfsphase
✅ Trotzdem erfolgt oft eine lineare Schnittgrößenermittlung mit Superposition
✅ Umlagerungseffekte (Rissbildung, Plastifizierung) werden häufig nicht berücksichtigt
✅ Boden‑Bauwerk‑Interaktion wird meist vereinfacht modelliert

🔍 Das Problem:
Die Modelle sind digital „ganzheitlich“ – die Berechnung aber oft nicht.

➡️ Ergebnis: unrealistische Schnittkraftverteilungen und ungenutzte Materialpotenziale

⚙️ Was möglich wäre:

✅ Mechanisch konsistente 3D‑Modelle mit angepassten Steifigkeiten
✅ Realitätsnahe Berücksichtigung der Baugrund‑ und Bauphasenwirkungen
✅ Differenzierte Modellierung von SLS‑ und ULS‑Zuständen

📊 Der Hebel für die Praxis:
Vergleichsrechnungen zeigen:
👉 bis zu ~30 % Materialeinsparung in Fundamentplatten durch realitätsnahe Modellierung

👷 Ihr Mehrwert:

• weniger Beton und Bewehrung
• gleichzeitig höhere Modelltreue
• direkter Beitrag zu nachhaltiger Tragwerksplanung

💬 Aber:
Die Umsetzung scheitert aktuell oft an fehlenden Leitlinien und etablierten Workflows – nicht am Wissen oder an der Software.

👉 Meine Frage an Sie:
Nutzen Sie Ihr 3D‑Modell bereits für mechanisch konsistente Bemessung oder primär als „erweitertes 2D‑Tool“?

Quelle: Ober, J.; Lienbacher, L. C.; Schlicke, D. (2026) Tragwerksplanung mit 3D‑Gesamtmodellen in der Praxis, Beton- und Stahlbetonbau 121.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/best.70066



Bild: Übersicht: 2D-Teilmodelle versus 3D-Gesamtmodell

Biodiversität in der Fassade – Chance oder bauphysikalisches Risiko? 🏗️Fassaden werden dichter, energetisch effizienter ...
29/05/2026

Biodiversität in der Fassade – Chance oder bauphysikalisches Risiko? 🏗️

Fassaden werden dichter, energetisch effizienter – und gleichzeitig gehen Lebensräume verloren.
Wie lassen sich Sanierung, Bauphysik und Artenvielfalt sinnvoll verbinden?

Wie Linda Meier und Philip Leistner in ihrer Studie zeigen, können fassadenintegrierte Nisthilfen für Wildbienen genau hier ansetzen – wenn sie richtig geplant werden.

💡 Was Sie daraus für die Praxis mitnehmen können:

✅ Bauphysikalisch machbar
Alle getesteten Systeme erfüllten die Anforderungen: keine Tauwasserbildung, zulässige Oberflächentemperaturen.

✅ Materialentscheidend für Performance & Besiedlung
Hartholz und Röhrchen
→ bessere thermische Eigenschaften + geringere Wärmeverluste
→ deutlich höhere Nistaktivität als Ton und Lehm

✅ Temperatur ist ein kritischer Faktor
In bestimmten Fassaden (z. B. Holzleichtbau) wurden >45 °C erreicht – kritisch für Wildbienen.

✅ Fassadentyp beeinflusst Nutzung
Vorgehängt hinterlüftete Fassaden zeigen geringere Besiedlung, liefern aber günstige hygrothermische Bedingungen.

✅ Akzeptanz vorhanden – aber differenziert
Hohe Zustimmung, besonders für öffentliche Gebäude, stärker noch in Kombination mit Begrünung.

🔍 Fazit für Planer:innen:
Fassadenintegrierte Nisthilfen sind kein "Nice-to-have", sondern ein reales Planungsinstrument für biodiversitätsgerechtes Bauen.
→ besonders relevant bei Sanierungen und ESG/CSRD-Anforderungen

👉 Aber entscheidend ist die Detailplanung:
Material, Mikroklima und Fassadensystem bestimmen, ob das Konzept funktioniert – oder scheitert.
Wie gehen Sie aktuell mit Biodiversität im Fassadendesign um – eher integriert oder noch getrennt betrachtet?

Quelle: Meier, L.; Leistner P. (2026) Interdisziplinäre Bewertung fassadenintegrierter Nisthilfen für Wildbienen. Bauphysik 48, H. 2, S. 179–191. https://doi.org/10.1002/bapi.70034


Bild: Verschlossene Nistgänge der Nisthilfe Holz und Wildbiene

Wie zirkulär ist ein Gebäude – wirklich? Und lässt sich das objektiv, quantitativ und vergleichbar bewerten? 🔍Im Bauwese...
29/04/2026

Wie zirkulär ist ein Gebäude – wirklich? Und lässt sich das objektiv, quantitativ und vergleichbar bewerten? 🔍

Im Bauwesen reden wir viel über Kreislaufwirtschaft – aber belastbare Bewertungsgrundlagen fehlen oft. Genau hier setzt der ZiFa 1.0 (Zirkularitätsfaktor für Wien) an.
Der in der Bautechnik veröffentlichte Fachbeitrag stellt ein wissenschaftlich fundiertes Bewertungssystem vor, mit dem sich die Kreislauffähigkeit von Neubauten und Sanierungen systematisch erfassen lässt.

💡 Was macht ZiFa 1.0 besonders?

✅ Fokus ausschließlich auf Zirkularität – keine Vermischung mit allgemeinen Nachhaltigkeitsindikatoren
✅ 8 kumulierte Indikatoren, u. a. verbaute Materialien, Nutzungsintensität, Flexibilität & Umnutzbarkeit, Langlebigkeit & Reparaturfähigkeit, Rückbau, Reuse & Recycling
✅ Quantitative Bewertung statt subjektiver Einschätzung
✅ Anwendung bereits in frühen Planungsphasen möglich

Die Beispielanwendung zeigt:

Viele zirkularitätsrelevante Parameter (z. B. Spannweiten, Flächeneffizienz, Materialmassen) sind gut verfügbar – andere, etwa zur Materialherkunft oder Wiederverwendbarkeit, fehlen noch häufig in der Planung. Genau dort liegt großes Verbesserungspotenzial für Planer:innen und Auftraggeber:innen.

📣 Für wen ist das relevant? Für alle, die Gebäude nicht nur energieeffizient, sondern langfristig anpassungsfähig, rückbaubar und ressourcenschonend planen wollen – vom Entwurf bis zur Entscheidungsvorlage.

Was denken Sie: Brauchen wir künftig verbindliche, quantitative Zirkularitätskennzahlen im Bauwesen – ähnlich wie bei Energieausweisen?

Bild: Visualisierung des Beispielgebäudes (Quelle: Patricia Bagienski./einszueins architektur ZT GmbH)

👉 Zum Beitrag: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/bate.70095

Nachhaltigkeit im Brückenbau: Buzzword oder echter Entwurfsmaßstab?Was passiert, wenn Nachhaltigkeit nicht ein Kriterium...
22/04/2026

Nachhaltigkeit im Brückenbau: Buzzword oder echter Entwurfsmaßstab?

Was passiert, wenn Nachhaltigkeit nicht ein Kriterium unter vielen ist – sondern der übergeordnete Entwurfsansatz? 🏗️

Im aktuellen Beitrag in Bautechnik zeigen Hans Grassl und Eva Zerwes, wie Brücken in Deutschland ganzheitlich nachhaltig entworfen werden können – von der Vorplanung bis zur Umsetzung. Entscheidend: Nachhaltigkeit wird nicht isoliert betrachtet, sondern systematisch über fünf gleichwertige Säulen integriert.

Was heißt das konkret für Bauingenieur:innen?

✅ Bewertung statt Bauchgefühl: ökologische, ökonomische, soziokulturelle, technische und prozessuale Kriterien werden messbar gemacht
✅ Varianten vergleichen auf Lebenszyklusebene – inklusive Umweltkosten und bauzeitlicher Verkehrsbeeinträchtigungen
✅ Praxisnahe Einblicke aus aktuellen Projekten wie der Rheinbrücke Leverkusen, der klimafreundlichen Geh- und Radwegbrücke in Köln oder der Mangfallbrücke Rosenheim
✅ Einsatz digitaler Werkzeuge: von Ökobilanzierung bis BIM 6D zur Kopplung von Mengen, Kosten und Umweltwirkungen

Besonders relevant: Der Beitrag zeigt, dass baubedingte Verkehrsbeeinträchtigungen beim CO₂-Ausstoß den Materialeinfluss deutlich übertreffen können – ein Aspekt, der in frühen Entwurfsphasen oft unterschätzt wird .

Fazit:
Ganzheitlich nachhaltiger Brückenentwurf bedeutet nicht „mehr Aufwand“, sondern bessere Entscheidungen – vorausgesetzt, die richtigen Kriterien werden projektspezifisch gewählt und früh gewichtet.

Neugierig auf Methodik, Bewertungsansätze und konkrete Projektbeispiele?

🔗 Lesen Sie den vollständigen Artikel in Bautechnik (2026, Heft 2)

📄 DOI: https://doi.org/10.1002/bate.70080

Welche der fünf Nachhaltigkeitssäulen kommt Ihrer Erfahrung nach im Brückenentwurf aktuell zu kurz – und warum?

Bild: Neubau Rheinbrücke Leverkusen – Autofahrerperspektive (Quelle: GRASSL, Visualisierung Firmhofer+Günther Architekten)

Eurocode 3 zu komplex? Dann planen viele gar nicht erst mit Stahl.Genau hier setzt die neue DASt-Richtlinie Easycode an....
20/04/2026

Eurocode 3 zu komplex? Dann planen viele gar nicht erst mit Stahl.

Genau hier setzt die neue DASt-Richtlinie Easycode an. Für viele Tragwerksplaner:innen ist der Eurocode 3 im Alltag eine echte Hürde: großer Umfang, viele Querverweise, zahlreiche Nachweisoptionen.

Die Folge? Unsicherheit – und vermeidbare Fehler in Entwurf und Bemessung einfacher Stahlbauten. Der Easycode will genau das ändern. Er bietet eine praxisnahe, vereinfachte Anwendung der wesentlichen Regeln des Eurocode 3 – ohne ihn zu ersetzen.

Was bringt der Easycode konkret?

✅ Kompakte Darstellung der Regeln für einfache Hoch- und Hallenbauten
✅ Deutlich reduzierte Einwirkungskombinationen (nachgewiesen über Sicherheitsstudien mit ca. 140.000 Berechnungen)
✅ Vereinfachte Stabilitätsnachweise, inkl. grafischer Hilfsmittel und Tabellen
✅ Begrenzung auf praxisübliche Stahlgüten (S235, S355, S460)
✅ Übersichtliche Regeln für Anschlüsse und Kranbahnträger (leichter Kranbetrieb)

📐 Zielgruppe sind bewusst Nicht‑Stahlbauexpert:innen, die gelegentlich einfache Stahltragwerke bemessen – z. B. Industrie‑ und Gewerbehallen oder Stützen‑Riegel‑Konstruktionen.

Zum Beitrag: https://doi.org/10.1002/stab.70106

56 m Spannweite. Keine Zwischenstützen. Neun Monate Bauzeit.Was heute mit vorgespannten Fertigteilträgern aus hochfestem...
10/04/2026

56 m Spannweite. Keine Zwischenstützen. Neun Monate Bauzeit.

Was heute mit vorgespannten Fertigteilträgern aus hochfestem Beton möglich ist, zeigt ein aktuelles Brückenprojekt eindrucksvoll.

Der Ersatzneubau der Überführung Fuelbecker Straße über die A 45 macht deutlich, welches Potenzial hochfester Beton C80/95 in Kombination mit einer integralen Fertigteilbauweise bietet – insbesondere dort, wo Verkehrseinschränkungen minimiert werden müssen.

💡 Was macht das Projekt fachlich relevant?

✅ Einsatz von 45 m langen Spannbetonfertigteilträgern aus C80/95
✅ Stützweite 55,9 m ohne Mittelpfeiler über eine sechsspurige Autobahn
✅ Schlankheit L/H ≈ 32 durch vorgespannten, gevouteten Plattenbalkenquerschnitt
✅ Reduktion der Bauzeit auf nur neun Monate
✅ Integrale Bauweise ohne Lager und Fahrbahnübergänge
✅ Digitale Planung inkl. As-Built-Modell (BIM) als Bauwerksakte

🔍 Der Beitrag beschreibt detailliert:

➡️ die Variantenuntersuchung und Entscheidungsfindung
➡️ die konstruktiven Lösungen in Rahmenecken und Fugenbereichen
➡️ die Nachweisführung nach RE-ING inkl. Boden‑Tragwerks‑Interaktion sowie die Umsetzung von Vorspannung, Fertigung und Montage unter laufendem Autobahnbetrieb

🏗️ Besonders interessant für alle, die sich mit Schnellbauweisen, großen Spannweiten im Betonbrückenbau und Dauerhaftigkeit beschäftigen.

Wie bewerten Sie den Einsatz von hochfestem Beton im Brückenbau?

👉 Zum Beitrag: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/best.70071

Bild: Bauwerk Fuelbecker Straße (Quelle: Echterhoff)

🏗️ Warum lagen in einem Schulneubau die CO₂-Innenraumwerte zeitweise unter der Außenluft?Der Grund: Die Holzfaser‑Zement...
20/03/2026

🏗️ Warum lagen in einem Schulneubau die CO₂-Innenraumwerte zeitweise unter der Außenluft?
Der Grund: Die Holzfaser‑Zement‑Verbunddecken im Erweiterungsbau der Auefeldschule Kassel nehmen CO₂ aus der Luft auf – Carbonatisierung trifft Lüftungsregelung.

💡 Relevanz:
– Innenraum-CO₂ < Außenluft (typisch ~430 ppm in 2024)
– Semizentrale Lüftung im BMWK‑Projekt FKZ 03EN1005A
– Monitoring seit August 2023 zeigt: Bauteile wirken als CO₂‑Senke. Das beeinflusst CO₂-geführte Lüftungen – und damit die tatsächliche Luftqualität.

Welche Erfahrungen haben Sie mit CO₂‑Monitoring oder Carbonatisierung in Innenräumen?

Beitrag: Messdaten zur Lüftung in einem Schulgebäude zeigen CO2-Aufnahme von Betonbauteilen. Bauphysik 48, H. 1, S. 9–16. https://doi.org/10.1002/bapi.70023



Bild: Gebäudeansicht Erweiterungsbau (Quelle: Anderhalten Architekten GmbH)

🏗️ Wie interpretiert man das Prinzip der Hängebrücke neu – und schafft gleichzeitig einen identitätsstiftenden öffentlic...
18/03/2026

🏗️ Wie interpretiert man das Prinzip der Hängebrücke neu – und schafft gleichzeitig einen identitätsstiftenden öffentlichen Raum?

Die neue 16‑Tech‑Brücke in Indianapolis zeigt genau das: Ein 104 m langes Bauwerk, das das Hängebrückenprinzip völlig neu denkt und eine multimodale Verbindung über den Fall Creek schafft.

💡 Technische Besonderheiten:
– Fächerförmig angeordnete Stahlmasten
– 50 mm starke Stahlbleche als Zugbänder statt klassischer Seile
– Numerische Formfindung → Kettenlinienform für axiales Tragverhalten
– Drei Felder, 19,8 m breite Fahrbahn, großzügige Bereiche für Fuß- & Radverkehr
– Integrale Widerlager & Pfeiler → keine Lager, keine Fugen, höhere Dauerhaftigkeit
– Vormontierte Segmente → geringeres Baurisiko im Überschwemmungsgebiet

🌆 Gleichzeitig entsteht ein öffentlicher Ort: Integrierte Beleuchtung, Sitzbänke aus lokalem wiederverwendetem Holz und Aufenthaltsflächen stärken die Rolle der Brücke als soziale Verbindung im Stadtraum.

Welche Konstruktionen kennen Sie, die Tragwerksinnovation und Stadtraumqualität ähnlich eng verknüpfen?

Beitrag: Die 16-Tech-Brücke: Hängebrücke mit flachen Stahlbändern. Stahlbau 95, H. 2, S. 139–146. https://doi.org/10.1002/stab.70059



Bild: Nachtaufnahme der Brücke (Quelle: Matthias Peltz / schlaich bergermann partner)

🏗️ Wie lässt sich das Global Warming Potential (GWP) im Spezialtiefbau spürbar senken?Eine aktuelle Ökobilanz zeigt am B...
16/03/2026

🏗️ Wie lässt sich das Global Warming Potential (GWP) im Spezialtiefbau spürbar senken?

Eine aktuelle Ökobilanz zeigt am Beispiel einer Schlitzwand zur temporären Baugrubensicherung, welche Stellschrauben wirklich wirken – und welche Rolle hochfester Bewehrungsstahl spielt.

💡 Im Fokus der Untersuchung:

– Vergleich von B500B mit Top700 (B700B, +40 % Streckgrenze)
– Reduzierung der Schlitzwanddicke → geringere Betonkubatur
– Einsatz klinkerreduzierter Zemente
– Top700 mit niedrigerem GWP (0,562 kg CO₂eq/kg) als B500B (0,642 kg CO₂eq/kg)

Die Ergebnisse zeigen: Neben Betonkubatur & Klinkergehalt kann auch die Wahl des Bewehrungsstahls das GWP deutlich beeinflussen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit GWP‑Optimierung im Spezialtiefbau?

Beitrag: Hochfester Betonstahl Top700 als Hebel zur Emissionsreduktion im Schlitzwandbau. Beton- und Stahlbetonbau 121, H. 1, S. 69–77. https://doi.org/10.1002/best.70053



Bild: GWP-Einsparung bei der Schlitzwandherstellung durch verschiedene Maßnahmen, bezogen auf Varianten mit CEM II/A-LL (Quelle: Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat GmbH)

📣 Berufung in den Konvent der Baukultur Wir freuen uns sehr, bekannt zu geben, dass Dr. Bernhard Hauke, Chefredakteur vo...
12/03/2026

📣 Berufung in den Konvent der Baukultur

Wir freuen uns sehr, bekannt zu geben, dass Dr. Bernhard Hauke, Chefredakteur von Ernst & Sohn, in den Konvent der Baukultur der Bundesstiftung Baukultur berufen wurde.

Der Konvent der Baukultur ist das zentrale Forum der Meinungsbildung der Bundesstiftung Baukultur. Als fachübergreifende Plattform bringt er bis zu 350 berufene Persönlichkeiten zusammen, die sich in besonderer Weise für die Baukultur engagieren. Ziel ist es, baukulturell relevante Themen zu diskutieren, gesellschaftliche Diskurse anzustoßen und die strategische Weiterentwicklung der Baukultur in Deutschland aktiv mitzugestalten.

Mit seiner interdisziplinären Perspektive verbindet der Konvent Akteurinnen und Akteure aus Planung, Ingenieurwesen, Ausführung, Bauherrschaft sowie aus der Vermittlung und kritischen Begleitung von Baukultur. Die Berufenen tragen Verantwortung über die Teilnahme hinaus und wirken als wichtiges Netzwerk für die öffentliche Sichtbarkeit und Wirksamkeit der Baukultur.

Dr. Bernhard Hauke bringt hierfür eine außergewöhnliche fachliche und redaktionelle Expertise mit: Nach einem Bauingenieurstudium und einer Promotion in Tokyo war er in leitenden Funktionen in Planung und Verbandsarbeit tätig. Seit 2018 ist er Editorial Director des Verlags Ernst & Sohn und Chefredakteur der Fachzeitschrift Stahlbau und nbau. Nachhaltig Bauen. Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren für die Vermittlung von Ingenieurbaukunst und baukulturellen Themen an der Schnittstelle von Praxis, Diskurs und Öffentlichkeit.

Wir gratulieren herzlich zur Berufung und freuen uns, dass Dr. Bernhard Hauke seine Erfahrung und Haltung künftig in dieses bedeutende Forum der Baukultur einbringt. 🎉

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