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Bauwerkintegrierte Photovoltaik: Können Zulassungsverfahren für Solarmodule vereinfacht werden?Für Solarmodule in der Fa...
27/07/2026

Bauwerkintegrierte Photovoltaik: Können Zulassungsverfahren für Solarmodule vereinfacht werden?

Für Solarmodule in der Fassade könnten künftig nur noch die zusätzlich erforderlichen bautechnischen Prüfungen notwendig sein – statt sämtliche Nachweise parallel zu elektrotechnischen und bautechnischen Regelwerken zu führen.
Genau hier setzt eine Untersuchung von Solarmodulen als Bauprodukt an. Verglichen wurden Prüfanforderungen aus der CE-Kennzeichnung nach elektrotechnischen Normen mit den bautechnischen Anforderungen für den Einsatz in der Gebäudehülle.

✅ Vergleich von Prüfverfahren aus Elektrotechnik und Bautechnik für BIPV-Anwendungen

✅ Nachweis der klimatischen Beständigkeit auch mit realen Modulabmessungen der Hersteller untersucht

✅ Höhere Beanspruchungen bei Temperatur- und Feuchteprüfungen in der Elektrotechnik festgestellt

✅ Höhere Beanspruchung bei der Bestrahlungsprüfung in der Bautechnik nachgewiesen

✅ Potenzial zur Vereinfachung von Verfahren für allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (abZ) und Bauartgenehmigungen (aBG) aufgezeigt

Deutschland verfügt theoretisch über rund 18.000 km² Fassaden- und Dachflächen für Photovoltaik. Dennoch entwickelt sich der Markt für bauwerkintegrierte Photovoltaik bislang nur begrenzt. Die Ergebnisse zeigen Möglichkeiten, bestehende Prüfanforderungen besser aufeinander abzustimmen und Hemmnisse für Hersteller zu reduzieren. Zusätzliche Nachweise zur Resttragfähigkeit bleiben dabei weiterhin erforderlich.

📚 Der Beitrag von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thorsten Weimar und Laura Vuylsteke, M.Sc. (Universität Siegen) untersucht, wie sich Prüf- und Zulassungsverfahren für Solarmodule als Bauprodukt vereinfachen lassen.

Link zur Studie: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/bate.70132

Stahlbau, Verbundbau, Bauwerksdynamik, Erdbebeningenieurwesen und Holzbau – Prof. Dr.-Ing. Benno Hoffmeister feiert sein...
23/07/2026

Stahlbau, Verbundbau, Bauwerksdynamik, Erdbebeningenieurwesen
und Holzbau – Prof. Dr.-Ing. Benno Hoffmeister feiert seinen 65. Geburtstag.

Sein Wirken steht für die konsequente Verknüpfung von
Forschung, Bemessung und Ingenieurpraxis über Materialgrenzen hinweg.

Stationen seines Werdegangs:
▪ Studium ab 1981 an der RWTH Aachen
▪ Promotion mit Auszeichnung 1997 (Borchers-Plakette)
▪ seit 1998 Oberingenieur am Institut für Stahlbau
▪ seit 2013 außerplanmäßiger Professor, Leitung Themenbereich Ingenieurholzbau
▪ seit 2016 Vorstandsvorsitzender am Center for Wind and
Earthquake Engineering

Für die Fachcommunity bedeutet das: ingenieurwissenschaftliche Sorgfalt, die sich in Lehre, Gutachten und Normung
wiederfindet.

Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag – und vielen Dank für
das langjährige Wirken im konstruktiven Ingenieurbau.

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Quelle: Bautechnik 103 (2026), Heft 7 – Burkhard Walter,
Lukas Rauber, Frank Kemper, Markus Kuhnhenne, Markus Feldmann

Neue Brückenrandausbildung entkoppelt Randbalken konstruktiv von der AbdichtungDie Lebensdauer von Randbalken bleibt sys...
22/07/2026

Neue Brückenrandausbildung entkoppelt Randbalken konstruktiv von der Abdichtung

Die Lebensdauer von Randbalken bleibt systembedingt an die Abdichtung gekoppelt – mit direkten Folgen für Instandhaltung und Erneuerungsintervalle.

Konventionelle Randbalkensysteme werden auf der Abdichtungsebene hergestellt. Dadurch entstehen sowohl im Bauablauf als auch im Betrieb systemimmanente Schwächen, etwa durch mechanische Beanspruchung der Abdichtung oder fehlende Möglichkeit zur getrennten Instandsetzung.

Der Beitrag stellt eine alternative Brückenrandausbildung vor, bei der Randbalken und Abdichtung konstruktiv voneinander getrennt sind und deren Verhalten messtechnisch an einem Prototyp untersucht wurde.

✅ Konstruktive Trennung von Randbalken und Abdichtung durch ein Stahltrennelement

✅ Unabhängigere Herstellung von Randbalken und Fahrbahnaufbau

✅ Messgestützte Analyse von Temperatur- und Dehnungszuständen mittels DFOS

✅ Nachweis starker Kopplung von Randbalken und Überbau im Verformungsverhalten

✅ Identifikation rissauslösender Zwangspannungen bereits in der Erhärtungsphase

Die Untersuchungen basieren auf einem realen Prototypbauwerk mit faseroptischem Monitoring. Die Ergebnisse zeigen, dass Verformungen des Randbalkens stark durch das Tragwerk beeinflusst werden und insbesondere bauzeitliche Prozesse wie die Lehrgerüstabsenkung das Spannungsniveau maßgeblich verändern.

📚 Der Beitrag von Dipl.-Ing. (FH) Christoph Steiger (HABAU) und Prof. Dirk Schlicke (TU Graz) untersucht eine innovative Brückenrandausbildung und analysiert das erhärtungsbedingte Verhalten unter Zwangbeanspruchung. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/best.70111

Holztafelbau, Nagelplattenbau, Tragwerksplanung und Holzbaunormung – Martin H. Kessel feiert seinen 80. Geburtstag.Seit ...
16/07/2026

Holztafelbau, Nagelplattenbau, Tragwerksplanung und Holzbaunormung – Martin H. Kessel feiert seinen 80. Geburtstag.

Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt er die technische und wissenschaftliche Entwicklung des Holzbaus. Sein Wirken verbindet Forschung, Lehre, Ingenieurpraxis und Normung – und trägt bis heute dazu bei, Erkenntnisse in anwendbare Lösungen für die Baupraxis zu überführen.

Stationen seines Werdegangs:

▪ Studium des Bauingenieurwesens von 1967 bis 1973 an der Technischen Hochschule Hannover, anschließend wissenschaftliche Tätigkeit in Hannover
▪ Promotion im Jahr 1980 über das geometrisch nichtlineare Tragverhalten räumlicher Stabwerke
▪ Oberingenieur am Institut für Holzkonstruktionen der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne bis 1990
▪ Gründung der Gesellschaft cadwork informatik GmbH sowie des Ingenieurbüros kgs und Mitwirkung an zahlreichen Holzbauprojekten, darunter das Knochenhaueramtshaus in Hildesheim, die Fußgängerbrücke in Frankfurt/Oder und der Jahrtausendturm in Magdeburg
▪ Aufbau des Labors für Holztechnik LHT sowie Leitung des Instituts für Baukonstruktion und Holzbau an der Technischen Universität Braunschweig
▪ Veröffentlichung von über 70 wissenschaftlichen Arbeiten, mehr als 100 Fachvorträgen sowie Mitwirkung an der Weiterentwicklung der europäischen Holzbaunorm EN 1995-1-1 (EC 5)

Seine Arbeit hat Generationen von Ingenieur:innen geprägt und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Holzbaus in Forschung, Lehre und Praxis gesetzt.

Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag – und Dank für das langjährige Engagement für unsere Fachcommunity.

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Quelle: Bautechnik 103 (2026), Heft 7 – Mike Sieder und Peer Janßen

Simulation des konjugierten Wärmeübergangs: FFD als Alternative zur CFDÜber 25‑fach kürzere Rechenzeiten bei gleichzeiti...
15/07/2026

Simulation des konjugierten Wärmeübergangs: FFD als Alternative zur CFD

Über 25‑fach kürzere Rechenzeiten bei gleichzeitig ähnlicher Genauigkeit verändern die Einsatzmöglichkeiten für gekoppelte Wärme- und Strömungssimulationen.

In der Gebäude- und Bauteilsimulation wird der konvektive Wärmeübergang häufig vereinfacht beschrieben, da eine explizite Strömungssimulation aufgrund des hohen Rechenaufwands oft entfällt. Dadurch können Temperaturverteilungen und Wärmeströme nur näherungsweise erfasst werden.

Der Beitrag untersucht einen Ansatz auf Basis von Fast Fluid Dynamics (FFD), bei dem Luftströmung und Wärmeleitung in Bauteilen gekoppelt berechnet werden.

✅ Über 25‑fach schnellere Simulation gegenüber CFD bei vergleichbarer Aufgabenstellung

✅ Erfolgreiche Kopplung von Strömungsfeld und Festkörper ohne Stabilitätsprobleme

✅ Gute Übereinstimmung der Grenzflächentemperaturen (max. Abweichung 0,036 K)

✅ Detaillierte Abbildung von Temperatur- und Strömungsfeldern inkl. Konvektionseffekten

✅ Iterative Kopplung über Wärmestromdichte und Grenzflächentemperatur

Die Validierung erfolgt an einem gekoppelten Fluid-Festkörper-Modell und im Vergleich mit ANSYS Fluent. Dabei zeigen die Ergebnisse eine hohe Übereinstimmung bei den Temperaturen, während größere Abweichungen der Wärmestromdichte vor allem in Bereichen mit hoher Turbulenz auftreten.

📚 Der Beitrag von Zhenming Peng, Svenja Carrigan und Oliver Kornadt (RPTU Kaiserslautern-Landau) analysiert das Potenzial von Fast Fluid Dynamics für die Simulation des konjugierten Wärmeübergangs in Gebäuden. https://doi.org/10.1002/bapi.70056

Brückenrückbau unter Einsturzgefahr – wie trifft man die richtige Variante?Nach dem Teileinsturz der Carolabrücke in Dre...
13/07/2026

Brückenrückbau unter Einsturzgefahr – wie trifft man die richtige Variante?

Nach dem Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden stand die Praxis vor einer Extremsituation:

👉 unklarer Schädigungszustand

👉 laufender Spannstahlbruch

👉 gleichzeitig Hochwasser- und Schifffahrtsanforderungen

Wie treffen Sie unter diesen Bedingungen eine sichere und wirtschaftliche Rückbaustrategie? Wie Robert Ritter et al. zeigen, entscheidet hier nicht nur Statik, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Monitoring, Logistik und Randbedingungen.

Zentrale Learnings für die Praxis:

✅ Kontinuierliche Zustandsüberwachung ist entscheidend
Schallemissionsmonitoring (SEM) ermöglichte die Bewertung der Zustandsverschlechterung und schuf überhaupt erst Handlungsspielräume.

✅ Variantenvergleich unter realen Randbedingungen
Untersucht wurden u. a.

– Ausheben mit Pontons

– Rückbau mit Traggerüsten

– Litzenheber/Mega-Jack

– konventioneller Rückbau

→ Ziel: minimale Eingriffe & kurze Sperrzeiten der Elbe

✅ Theorie vs. Realität
Viele technisch mögliche Varianten scheiterten an:

– Wasserständen (Niedrig- und Hochwasser)

– Baugrundverhältnissen

– zusätzlicher Lastaufnahmefähigkeit des Bestands

✅ Vorzugslösung: kontrollierter, konventioneller Rückbau

– Teilweises Absenken statt unkontrolliertem Einsturz

– Einsatz von Dammschüttungen (≈18.000 t) als Fallbett

– Schrittweises Vorgehen zur Sicherung des Fließquerschnitts

✅ Temporäre Tragwerke als Schlüssel
Not- und Hilfsunterstützungen waren essenziell, um Arbeiten trotz gefährdeter Standsicherheit durchführen zu können.

📊 Ergebnis:
Der komplette Rückbau der Überbauten über der Elbe konnte innerhalb weniger Wochen umgesetzt werden – trotz hochkritischer Ausgangslage.

👉 Ihr Mehrwert als Ingenieur:in:
Der Fall zeigt eindrucksvoll: Rückbau ist kein „Abbruch“, sondern hochkomplexe Tragwerksplanung unter Unsicherheit – inklusive Monitoring, Variantenanalyse und Bauzustandsstatik.

💬 Ihre Einschätzung:

Ritter, R.; Zeidler, F.; Schacht, G.; Fiedler, M.; Däbritz, M.; Windisch, D. (2026) Der Rückbau der Carolabrücke in Dresden: Variantenuntersuchung, Vorbereitung und Ausführung des Rückbaus der Brückenzüge a und b. Beton- und Stahlbetonbau 121, H. 5, S. 448–459. https://doi.org/10.1002/best.70090



Bild: Schwächung des Überbaus Zug a (Foto: Hentschke Bau GmbH)

Die zweite Generation des Eurocode 4 steht kurz vor der Einführung – und bringt weit mehr als nur redaktionelle Anpassun...
07/07/2026

Die zweite Generation des Eurocode 4 steht kurz vor der Einführung – und bringt weit mehr als nur redaktionelle Anpassungen. Der Anwendungsbereich wächst, Regelungen werden neu strukturiert und zentrale Bemessungskonzepte weiterentwickelt.

Was bedeutet das konkret für Ihre Praxis im Stahlverbundbau?

💡 Mehr Anwendungsfälle, mehr Möglichkeiten

✅ Erweiterter Geltungsbereich für moderne Konstruktionen

✅ Neue Regelungen für u. a. Verbundmittel, Flachdeckenträger und Stegöffnungen

✅ Integration neuer Bauweisen und Forschungsergebnisse

⚙️ Anpassungen in der Bemessung

✅ Detailliertere Klassifikation von Verbundmitteln (z. B. Duktilitätskategorien D1–D3)

✅ Erweiterte Regeln für Längsschub und Teilverbund

✅ Neue bzw. präzisierte Modelle, z. B. für Querkrafttragfähigkeit von Verbunddecken

📐 Struktur & Harmonisierung

✅ Klare Neugliederung der Norm für bessere Anwendbarkeit

✅ Konsequente Abstimmung mit Eurocode 2 und 3

✅ Reduktion nationaler Unterschiede als Zielsetzung

🔍 Warum ist das relevant? Die zweite Generation adressiert gezielt Anforderungen aus der Praxis: mehr Flexibilität, bessere Abbildung realer Tragmechanismen und stärkere Integration nichtlinearer Bemessungsmethoden.

👉 Ihr Vorteil: Sie können künftig wirtschaftlicher und gleichzeitig normkonform auch komplexere Verbundkonstruktionen bemessen – vorausgesetzt, Sie kennen die neuen Regelungen.

Quelle: Schäfer, M.; Kurz, W. (2026) Die zweite Generation des Eurocode 4: Wesentliche Änderungen und Ergänzungen in FprEN1994-1-1, Stahlbau 95. https://doi.org/10.1002/stab.70126

Simulation des konjugierten Wärmeübergangs: FFD als Alternative zur CFDÜber 25‑fach kürzere Rechenzeiten bei gleichzeiti...
30/06/2026

Simulation des konjugierten Wärmeübergangs: FFD als Alternative zur CFD

Über 25‑fach kürzere Rechenzeiten bei gleichzeitig ähnlicher Genauigkeit verändern die Einsatzmöglichkeiten für gekoppelte Wärme- und Strömungssimulationen.

In der Gebäude- und Bauteilsimulation wird der konvektive Wärmeübergang häufig vereinfacht beschrieben, da eine explizite Strömungssimulation aufgrund des hohen Rechenaufwands oft entfällt. Dadurch können Temperaturverteilungen und Wärmeströme nur näherungsweise erfasst werden.

Der Beitrag untersucht einen Ansatz auf Basis von Fast Fluid Dynamics (FFD), bei dem Luftströmung und Wärmeleitung in Bauteilen gekoppelt berechnet werden.

✅ Über 25‑fach schnellere Simulation gegenüber CFD bei vergleichbarer Aufgabenstellung

✅ Erfolgreiche Kopplung von Strömungsfeld und Festkörper ohne Stabilitätsprobleme

✅ Gute Übereinstimmung der Grenzflächentemperaturen (max. Abweichung 0,036 K)

✅ Detaillierte Abbildung von Temperatur- und Strömungsfeldern inkl. Konvektionseffekten

✅ Iterative Kopplung über Wärmestromdichte und Grenzflächentemperatur

Die Validierung erfolgt an einem gekoppelten Fluid-Festkörper-Modell und im Vergleich mit ANSYS Fluent. Dabei zeigen die Ergebnisse eine hohe Übereinstimmung bei den Temperaturen, während größere Abweichungen der Wärmestromdichte vor allem in Bereichen mit hoher Turbulenz auftreten.

📚 Der Beitrag von Zhenming Peng, Svenja Carrigan und Oliver Kornadt (RPTU Kaiserslautern-Landau) analysiert das Potenzial von Fast Fluid Dynamics für die Simulation des konjugierten Wärmeübergangs in Gebäuden.
👉 https://doi.org/10.1002/bapi.70056

Welche Rolle könnte FFD künftig in der integralen Gebäudesimulation spielen – insbesondere für Langzeitsimulationen oder Entwurfsprozesse?

Neue Brückenrandausbildung entkoppelt Randbalken konstruktiv von der AbdichtungDie Lebensdauer von Randbalken bleibt sys...
25/06/2026

Neue Brückenrandausbildung entkoppelt Randbalken konstruktiv von der Abdichtung

Die Lebensdauer von Randbalken bleibt systembedingt an die Abdichtung gekoppelt – mit direkten Folgen für Instandhaltung und Erneuerungsintervalle.

Konventionelle Randbalkensysteme werden auf der Abdichtungsebene hergestellt. Dadurch entstehen sowohl im Bauablauf als auch im Betrieb systemimmanente Schwächen, etwa durch mechanische Beanspruchung der Abdichtung oder fehlende Möglichkeit zur getrennten Instandsetzung.

Der Beitrag stellt eine alternative Brückenrandausbildung vor, bei der Randbalken und Abdichtung konstruktiv voneinander getrennt sind und deren Verhalten messtechnisch an einem Prototyp untersucht wurde.

✅ Konstruktive Trennung von Randbalken und Abdichtung durch ein Stahltrennelement

✅ Unabhängigere Herstellung von Randbalken und Fahrbahnaufbau

✅ Messgestützte Analyse von Temperatur- und Dehnungszuständen mittels DFOS

✅ Nachweis starker Kopplung von Randbalken und Überbau im Verformungsverhalten

✅ Identifikation rissauslösender Zwangspannungen bereits in der Erhärtungsphase

Die Untersuchungen basieren auf einem realen Prototypbauwerk mit faseroptischem Monitoring. Die Ergebnisse zeigen, dass Verformungen des Randbalkens stark durch das Tragwerk beeinflusst werden und insbesondere bauzeitliche Prozesse wie die Lehrgerüstabsenkung das Spannungsniveau maßgeblich verändern.

📚 Der Beitrag von Dipl.-Ing. (FH) Christoph Steiger (HABAU) und Prof. Dirk Schlicke (TU Graz) untersucht eine innovative Brückenrandausbildung und analysiert das erhärtungsbedingte Verhalten unter Zwangbeanspruchung.

👉 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/best.70111

Welche Ansätze sehen Sie, um Zwangspannungen in Randbalken bereits im Bauprozess gezielt zu reduzieren?

Empfehlungen des Arbeitskreises „Baugrunddynamik“Wie verhalten sich Boden und Bauwerk unter dynamischer Belastung?Die „E...
11/06/2026

Empfehlungen des Arbeitskreises „Baugrunddynamik“
Wie verhalten sich Boden und Bauwerk unter dynamischer Belastung?

Die „Empfehlungen des Arbeitskreises ›Baugrunddynamik‹“ liefern dafür fundierte, praxisnahe Antworten – verständlich aufbereitet und auf dem aktuellen Stand der Technik.

Die Publikation erläutert u. a. die Wellenausbreitung im Untergrund, die Ermittlung bodendynamischer Kennwerte sowie die Berechnung dynamisch belasteter Fundamente und Pfahlgründungen. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Anwendungsbeispiele unterstützen die direkte Umsetzung in der Praxis.

👉 Leichter Einstieg und unverzichtbare Arbeitshilfe bei baugrunddynamischen Aufgaben – für alle, die sich sicher und effizient mit baugrunddynamischen Fragestellungen befassen.

Jetzt bei Ernst & Sohn!
https://www.ernst-und-sohn.de/empfehlungen-des-arbeitskreises-%E2%80%9Ebaugrunddynamik%E2%80%9C

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