Bahamas

Bahamas Ideologiekritische Zeitschrift. Erscheint dreimal pro Jahr.

Hinweis zur Konferenz mit Bahamas-Beteiligung.Do., 30. und Fr., 31. Juli in Potsdam:
16/07/2026

Hinweis zur Konferenz mit Bahamas-Beteiligung.
Do., 30. und Fr., 31. Juli in Potsdam:

A Telos-Paul Piccone Institute Conference in cooperation with the Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. July 30–31, 2026 Potsdam, Germany

Nur rur Erinnerung:Dienstag, den 07. Juli 2026: Zur Kritik der Partei Die Linke.Vortrag und Diskussion mit Sören Pünjer:...
05/07/2026

Nur rur Erinnerung:
Dienstag, den 07. Juli 2026: Zur Kritik der Partei Die Linke.
Vortrag und Diskussion mit Sören Pünjer: "Statt die Kritik der Religion als Voraussetzung aller Kritik (Marx) auch im Fall des Islam zu leisten, gilt er ihr weithin als verbündete Stimme der Unterdrückten, zu dessen Fürsprecher man sich gern macht. [...] So ist es nur folgerichtig, dass mit Cansin Köktürk eine die sozialpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion ist, die im Bundestag nicht nur gern ein mit Fischernetz- und Getreidemuster verziertes Tuch irakischen Ursprungs trägt, das sich Hitlers Busenfreund und Urpalästinenser, der damalige Großmufti von Jerusalem, als palästinensisches Nationalsymbol namens Kufiya erst ausgedacht und dann kulturell für den Kampf gegen die Juden angeeignet hat. Die Sozialpolitikerin Nummer eins der Partei ist auch diejenige unter allen prominenten Linken-Politikern, die sich mit Abstand öffentlich am häufigsten gegen Israel äußert. Die demonstrative Verknüpfung von Israelhass mit linker Sozialpolitik erklärt zum einen, warum diejenigen kaum falsch liegen, die der Partei wegen ihrer Vergötterung staatlicher Instrumente einen Eroberungs-Etatismus unterstellen, bei der der Sozialstaat zum linken Beutegut verkommt. Weil die Partei nach ihrem Wahlerfolg, der zu guten Teilen auf die Algorithmen der eigentlich verhassten Tech-Giganten zurückgeht, stolz darauf ist, von ganz jungen Leuten regelrecht geflutet worden zu sein und sich vor diesem Hintergrund neu erfunden zu haben, geraten parteintern selbst altgediente Parteisoldaten ins antizionistische Visier."

Anfang des Jahres entgegnete der Sprecher für Antifaschismus und Antirassismus der Linken-Bundestagsfraktion, der Neuköllner Ferat Kocak, einer Nachfrage aus dem Bundestagsplenum warum er sich so schwer damit tue, den Anschlag auf das Berliner Stromnetz nicht nur verharmlosend einen „Stromausfal...

Online zugänglich aus der Nummer 98:Benjamin Marschall, "Die zwei Mamdanis.Die Erben des Postkolonialismus regieren New ...
02/07/2026

Online zugänglich aus der Nummer 98:
Benjamin Marschall, "Die zwei Mamdanis.
Die Erben des Postkolonialismus regieren New York":
"Mahmood Mamdani, der Vater des frisch gewählten New Yorker Bürgermeisters, ist seit 1999 Professor an der Columbia University. Er ist Historiker in der Tradition des Postkolonialismus und daher selbstverständlich Antizionist und Kritiker der USA. Vater und Sohn haben in Interviews betont, wie sehr sie politisch voneinander gelernt haben, und ein wichtiges Buch Mahmood Mamdanis ist seinem Sohn Zohran mit den Worten gewidmet, `Mögest du viele inspirieren und einen neuen Weg bereiten!´. Das ist ihm unzweifelhaft gelungen, und es drängt sich die Vermutung auf, dass der Sohn politisch in die Praxis umsetzt, was in der Theorie des Vaters und anderer postkolonialer Denker vorgezeichnet wurde. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Die Auseinandersetzung mit Mahmood Mamdani hilft zwar, die Ursprünge der Ideologie von Zohran Mamdani und seinen Unterstützern zu verstehen, aber der Generationenunterschied lässt sich nicht auf den Unterschied zwischen Theorie und Praxis reduzieren."

„Hoffnung“ war das Stichwort, mit dem in Deutschland linke und linksliberale Medien den Wahlsieg des 34-jährigen Zohran Mamdani zum ersten muslimischen Bürgermeister New Yorks begleiteten. Zwar gab es vereinzelt kritische Stimmen zu Mamdanis Israelfeindlichkeit, aber Bernd Ulrich warnte in der...

Dienstag, den 07. Juli 2026Linke Lügen und dumme Kerle. Zur Kritik der Partei Die Linke.Vortrag und Diskussion mit Sören...
26/06/2026

Dienstag, den 07. Juli 2026
Linke Lügen und dumme Kerle. Zur Kritik der Partei Die Linke.
Vortrag und Diskussion mit Sören Pünjer

Anfang des Jahres entgegnete der Sprecher für Antifaschismus und Antirassismus der Linken-Bundestagsfraktion, der Neuköllner Ferat Kocak, einer Nachfrage aus dem Bundestagsplenum warum er sich so schwer damit tue, den Anschlag auf das Berliner Stromnetz nicht nur verharmlosend einen „Stromausfal...

Online zugänglich aus der Nummer 98: Julius Berlich, "Tommy Robinson, Sohn seiner Klasse": "Das einst positive Klassenbi...
15/06/2026

Online zugänglich aus der Nummer 98: Julius Berlich, "Tommy Robinson, Sohn seiner Klasse":
"Das einst positive Klassenbild vom nordenglischen Arbeiter wurde über die Jahre dreifach zerstört: Erst wurden seine `Codes´ von Oasis und Co. kulturell angeeignet, dann wurde das Cliché vom weißen rassistischen, sexistischen usw. Arbeiter spätestens mit Black Lives Matter endgültig zum gesellschaftsfähigen pauschalen Feindbild der `Neuen Klasse´. Währenddessen entzog die Politik dem real existierenden Arbeiter die Lebensgrundlage und lieferte ihn in den maroden ehemaligen Industriegebieten der Herrschaft islamischer `Community Leader´ samt ihres gruppenvergewaltigenden und hasspredigenden Anhangs aus. [...] Sowohl bei `Unite the Kingdom´ als auch bei den Protesten im Iran handelt es sich um Bewegungen, die pro-westlich sind und die ein transnationales Menschenrechtsregime gegen sich haben, unter dessen Schutz sich islamische Interessen durchsetzen. Sie haben dieselben nationalstaatlichen Ziele. Deswegen ist es auch kein Zufall, wenn Tommy Robinson auf seinem Telegram-Channel Videos von iranischen Jubeldemos zur Tötung Ayatollah Khameneis repostet, während auf dem 50.000 Mann starken `March against the Far Right´ der `Together Alliance´ Ende März diesen Jahres Regimefahnen geschwenkt wurden."

Allein die Verteilung der Flaggen während der „Unite the Kingdom“-Rally am 13. September 2025 in London hätte einen Hinweis darauf geben müssen, wo die Sympathien liegen sollten: hier ein Fahnenmeer von Union Jacks und Englandfahnen, ein paar Israel-Fahnen, sogar Union-Jacks mit Davidstern in...

Dienstag, den 23. Juni 2026Ein Plädoyer für die Auflösung aller antifaschistischen ZusammenhängeVortrag und Diskussion m...
09/06/2026

Dienstag, den 23. Juni 2026
Ein Plädoyer für die Auflösung aller antifaschistischen Zusammenhänge
Vortrag und Diskussion mit Justus Wertmüller:

Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther hat im Januar 2026 in der Talkshow „Lanz“ den Kampfauftrag an alle billig und gerecht Denkenden im Land ausgegeben: Es sei nicht nur Aufgabe der demokratischen Parteien, „ein positives Bild von Deutschland zu zeichnen“. Vielmehr ...

Online zugänglich aus der Nummer 98:Justus Wertmüller, "Mit kurdischen Vorzeige-Amazonen gegen die Befreiung der Frauen"...
04/06/2026

Online zugänglich aus der Nummer 98:
Justus Wertmüller, "Mit kurdischen Vorzeige-Amazonen gegen die Befreiung der Frauen":
"In Wirklichkeit sollen es nämlich gar nicht die Frauen in Teheran und anderswo gewesen sein, die für die Revolution ihr Leben eingesetzt haben, als sie zum Beispiel öffentlich ihr Kopftuch verbrannten und auch nicht die jungen Männer, die den Mullahs den Turban vom Kopf geschlagen haben und schon gar nicht jene zahlreichen Unbekannten, die die israelischen Dienste mit für die Machthaber todbringenden Informationen versorgt haben. Nein, die wahre Emanzipation hat kurdisch und damit partikularistisch zu sein und nicht etwa antiislamisch und universell. Man kann das an der Ausbeutung des Schicksals Jina Aminis ablesen, die aus der vorwiegend von Kurden bewohnten iranischen Stadt Saqqez stammt. [...] Im freien Westen ist Jina Amini nicht als Opfer des Islam, sondern als verfolgte Kurdin in die Annalen einer verlogenen Emanzipationserzählung eingegangen, die als rassistisch verfolgte Märtyrerin für ein freies Kurdistan gestorben sei. [...] Mit der Befreiung der Frau geht die rigorose Ablehnung des Kopftuchzwangs zwar zwingend einher, die im Iran ersehnte befreite Gesellschaft ist allerdings weder kurdisch noch links, sondern bürgerlich und äußert sich in dem Ruf nach dem ungegängelten Leben, zu dem öffentlich gezeigte Schönheit und Sinnlichkeit gehören. Das kann nur im Rahmen eines Nationalstaats verwirklicht werden, der allein den Schutz vor den Angehörigen feindlicher Gemeinschaften gewähren kann."

Auf den Straßen der westlichen Großstädte hat Reza Pahlavi die Deutungshoheit. Die vorwiegend iranischen Teilnehmer der Protestdemonstrationen gegen das islamische Regime bringen zuverlässig die Löwenfahne mit, die als Symbol des Schah-Regimes gilt und von den Mullahs verboten wurde. Die gleich...

25/05/2026

Aus dem Editorial der Bahamas-Ausgabe Nummer 98:
"Dieser Zeitschrift wird genau das gern von Leuten unterstellt, die stolz darauf sind, sich von den autoritären Zumutungen der Bahamas, die man früher einmal mit Gewinn gelesen haben will, emanzipiert zu haben. Man sei schließlich längst mit Israel solidarisch und sehe den Islam durchaus kritisch, darüber brauche man keine weiteren Belehrungen, die seien redundant und eben langweilig. [...] Theoretisch versiertere Zeitgenossen wissen, dass wer wie diese Zeitschrift die Bewahrung der bürgerlichen Freiheit als erklärtes Ziel in nicht revolutionären Zeiten ausgebe, dies vielleicht ungewollt aber objektiv in Verfolgung der Zwecke der Herrschenden tue – und das sei eben langweilig. [...] Über die Redaktion dieser Zeitschrift und ihre Haltung zur Freiheit genügt es zu wissen, was auf einer Holzbank an einem der Neuköllner Eingänge zum Tempelhofer Flugfeld steht: `Anti-D: Paid by MoSSad´."

Inhaltsverzeichnis der Bahamas Nummer 98:
20/05/2026

Inhaltsverzeichnis der Bahamas Nummer 98:

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Postfach 30 42 14
Berlin
10757

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