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Am 10. Januar vor 10 Jahren starb David Bowie und hinterliess nicht nur ein beeindruckendes musikalisches Erbe, sondern ...
10/01/2026

Am 10. Januar vor 10 Jahren starb David Bowie und hinterliess nicht nur ein beeindruckendes musikalisches Erbe, sondern auch die Geschichte einer lebenslangen spirituellen Suche.

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/david-bowie-der-rastlose-spirituelle/

Der britische Popstar war weit mehr als das legendäre Chamäleon der Musikszene. Er war einer der grossen Sinnsucher des 20. Jahrhunderts: vom Zen-Buddhismus über die Kabbala bis hin zu einer tiefen Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben.

Zwischen 1976 und 1978 wurde Berlin zum Zufluchtsort für Bowie – künstlerisch und spirituell. Hier entstanden die legendären Alben «Low», «Heroes» und «Lodger». Und hier begann seine existenzielle Auseinandersetzung mit Religion.

Sein letztes Album «Blackstar», nur zwei Tage vor seinem Tod erschienen, ist ein meditatives Nachdenken über das Sterben. «Look up here, I'm in heaven» – eine tiefe Sehnsucht nach dem Übertreten in eine andere Welt.

Mehr über David Bowies spirituelle Reise, seine Zeit in Berlin und seine Suche nach dem «wirklichen Kern» lesen auf

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/david-bowie-der-rastlose-spirituelle/

Text und Fotos: Vera Rüttimann

300 Menschen fanden sich in der Basler Elisabethenkirche ein, um gemeinsam der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Mont...
10/01/2026

300 Menschen fanden sich in der Basler Elisabethenkirche ein, um gemeinsam der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana zu gedenken.

Der Basler Kirchenratspräsident Lukas Kundert, Regierungsrätin Tanja Soland, Bischof Felix Gmür und Pfarrer Frank Lorenz suchten nach Worten für das Unfassbare.

«Es braucht einen Ort, an dem der Schmerz sein darf, an dem wir nicht funktionieren müssen.» Pfarrer Frank Lorenz

Am nationalen Trauertag läuteten um 14 Uhr in der ganzen Schweiz die Kirchenglocken. Am Abend kamen sie in der Offene Kirche Elisabethen zusammen – bei Kerzenlicht, Geigenmusik und Gebeten für die Opfer, die Angehörigen und alle Helfer.

Die Trauer wird sich wandeln, sagte Pfarrer Frank Lorenz – nicht sofort, aber irgendwann.

Der Artikel zur Gedenkfeier https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/ein-raum-fuer-das-untroestliche/

Text: Tilmann Zuber
Fotos: Mirko Romano

«Pfeif drauf!» Warum Scheitern zum Leben gehörtNeues Jahr, neue Vorsätze. Doch wie gelingt Veränderung? Die Journalistin...
08/01/2026

«Pfeif drauf!» Warum Scheitern zum Leben gehört

Neues Jahr, neue Vorsätze. Doch wie gelingt Veränderung? Die Journalistin Ulrike Gastmann hat in ihrem Buch «99 Lessons for Life» das Leben von 99 Prominenten untersucht und dabei herausgefunden, was sie erfolgreich macht. Im Gespräch mit dem ehemaligen Industriepfarrer Martin Duerr geht es um die Dinge, die das Leben prägen, und um die Weisheiten, die ihnen wichtig sind.

«Wenn du stark bist, musst du auch gut sein. Astrid Lindgrens Weisheit über Pippi Langstrumpf: Sie nutzt ihre Stärke nie für Machtspielchen, sondern für die Freude und für andere Menschen. Wir sollten unsere Macht als Geschenk sehen.» Ulrike Gastmann

«Du kannst 7 mal 70-mal scheitern: Das war Jesus Antwort auf die Frage, wie oft wir verzeihen sollten. Das bedeutet: Du hast die Gnade, immer wieder neu anzufangen.» Martin Dürr

Das ganze Interview mit Ulrike Gastmann und Martin Dürr über Fehlerkultur, zweite Chancen und die Kunst des Neuanfangs auf

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/gute-vorsaetze-2026-pfeif-drauf-warum-scheitern-dazu-gehoert-und-wie-wir-daraus-kraft-schoepfen/

Andreas Krafft befasst sich täglich mit Hoffnungen. In seiner Forschungsarbeit untersucht er positive Weltbilder aus Phi...
31/12/2025

Andreas Krafft befasst sich täglich mit Hoffnungen. In seiner Forschungsarbeit untersucht er positive Weltbilder aus Philosophie, Theologie und Psychologie.

Und als Co-Präsident der Stiftung «swissfuture» ist er für das Schweizer Hoffnungsbarometer verantwortlich.

«Hoffnung ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer wertorientierten Lebenshaltung», sagt Andreas Krafft.

Entgegen dem weit verbreiteten Glauben an eine leistungsorientierte Gesellschaft zeigt seine Forschung, dass Hoffnung und Wohlbefinden kaum mit Erfolgsstreben oder sozialem Status korrelieren.

Viel wichtiger seien Güte, Selbstbestimmung, Verantwortung und Mitgefühl – «also Werte, die tief in der christlichen Tradition verwurzelt sind», so Krafft.

Wie man im Alltag Hoffnung bewahren kann und ein Ausblick auf das Hoffnungsbarometer 2026 auf

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/hoffnung-laesst-sich-trainieren/

Text: Cyrill Rüegger

Wenn Menschen an Weihnachten Geschenke auspacken, denken nur wenige an einen Bischof aus der heutigen Türkei. Doch bei i...
25/12/2025

Wenn Menschen an Weihnachten Geschenke auspacken, denken nur wenige an einen Bischof aus der heutigen Türkei. Doch bei ihm beginnt die Tradition der Weihnachtsgeschenke.

Ursprünglich lagen die Päckchen nicht unter dem Weihnachtsbaum, sondern kamen am Nikolaustag, benannt nach dem Bischof Nikolaus. Der Legende nach hat dieser heilige Nikolaus Kinder beschenkt. Das taten die Menschen dann auch.

Hinter jedem Geschenk steckt eine alte religiöse Idee. Das zeigt sich vom Nikolaus bis zum jüdischen Lichterfest Chanukka.

Mehr zur Geschichte des Schenkens auf
https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/woher-kommt-das-schenken/

«Spornen wir einander zur Liebe und zu guten Taten an»: Das ist die feinste Form des Widerstands. Liebe bricht die Logik...
24/12/2025

«Spornen wir einander zur Liebe und zu guten Taten an»: Das ist die feinste Form des Widerstands. Liebe bricht die Logik des Schrecklichen.

Sie gibt nicht nur Antwort, sie setzt etwas frei: ein anderes Klima, eine andere Sprache, eine andere Art, Macht zu gebrauchen.»

Mitten im Kreisel der Krisen setzt Weihnachten Zeichen der Hoffnung.

In ihrer Weihnachtsbotschaft zeigt Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz, fünf Abzweigungen, die nicht aus der Welt führen, sondern anders durch sie hindurch.

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/rita-famos-fuenf-abzweigungen-der-hoffnung/

Als eine Pfarrerstochter Weltliteratur schriebJane Austens Romane zählen neben den Shakespeare-Dramen zu den bekannteste...
21/12/2025

Als eine Pfarrerstochter Weltliteratur schrieb

Jane Austens Romane zählen neben den Shakespeare-Dramen zu den bekanntesten Werken der britischen Literatur. Vor 250 Jahren geboren, wurde die Pfarrerstochter weltberühmt. Damals schrieb sie zunächst unter Pseudonym. Und kaum jemand kannte sie.

«Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann im Besitz eines hübschen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.»

So beginnt Jane Austens wohl bekanntester und beliebtester Roman «Stolz und Vorurteil», der 1813 unter dem Pseudonym «by a Lady» erschien.

«In keinem Roman ihrer Zeit und in wenigen Romanen überhaupt hat man so schnell ein so intensives persönliches Verhältnis zu den Gestalten», sagt Christian Grawe, Übersetzer und Biograf von Jane Austen.

Jane Austen sei die erste grosse Autorin des realistischen Romans, habe ihn geradezu erfunden. «Sie ist die Pionierin.»

Jane Austen blieb zeitlebens unverheiratet und starb 1817 im Alter von nur 41 Jahren – nur sechs Jahre nach ihrer ersten Veröffentlichung.

Warum ihre Romane Themen aufgreifen, die auch heute noch relevant sind, und wie die kesse Elisabeth Bennet junge Frauen bis heute imponiert – die ganze Geschichte auf

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/als-eine-pfarrerstochter-weltliteratur-schrieb/

Nach Attentat in Sydney: «Jüdinnen und Juden weltweit wissen, dass sie mitgemeint sind»Das Attentat auf eine Chanukka-Fe...
20/12/2025

Nach Attentat in Sydney: «Jüdinnen und Juden weltweit wissen, dass sie mitgemeint sind»

Das Attentat auf eine Chanukka-Feier in Sydney betreffe nicht nur jüdische Menschen in Australien, sagt der Basler Kirchenratspräsident Lukas Kundert. Auch hierzulande seien Jüdinnen und Juden zunehmend bedroht.

«Man nimmt die Schweiz noch als Insel der Seligen war, aber die Entwicklung ist eine andere.»

Warum Bildung nicht vor Antisemitismus schützt, weshalb Israel den «Krieg der Bilder» verloren hat und wie man konkret Solidarität zeigen kann, erklärt Lukas Kundert im Interview auf

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/nach-attentat-in-sydney-juedinnen-und-juden-weltweit-wissen-dass-sie-mitgemeint-sind/

Interview: Daniel Stehula/ref.ch

Die Lage im Sudan überlastet die humanitäre Hilfe.Ein äusserst brutaler Machtkampf tobt seit April 2023 im nordostafrika...
19/12/2025

Die Lage im Sudan überlastet die humanitäre Hilfe.

Ein äusserst brutaler Machtkampf tobt seit April 2023 im nordostafrikanischen Land Sudan zwischen der Armee und der Miliz der Rapid Support Forces (RSF). Und was seither bekannt wird, zeichnet das Bild einer humanitären Katastrophe riesigen Ausmasses.

Mission 21 wirkt im Südsudan und ruft dringend zu Spenden auf. «Die Menschen im Sudan leiden unter fehlender Sicherheit, Mangel an ärztlicher Versorgung und fehlenden Lebensmitteln. Die Zivilbevölkerung flieht vor Massakern und ethnischer Gewalt», sagt Katharina Gfeller Abteilungsleiterin Internationale Beziehungen bei Mission 21

Mehr zur Situation im Sudan auf
https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/lage-um-sudan-ueberlastet-humanitaere-hilfe/

Text: Marius Schären/reformiert.

Astrologie und Theologie – geht das?Die Heiligen Drei Könige kennt jedes Kind. Doch ist dies eine Legende? Oder steckt m...
17/12/2025

Astrologie und Theologie – geht das?

Die Heiligen Drei Könige kennt jedes Kind. Doch ist dies eine Legende? Oder steckt mehr dahinter?

Für den Astrologen und Pfarrer Felix Straubinger sind die Sterndeuter Realität.
Straubinger ist einer der wenigen Pfarrer weltweit, die Sternkunde mit Theologie und Psychologie verbinden. Der heute 77-Jährige studierte vier Jahre lang an der renommierten Faculty of Astrological Studies in London.

Im Alten Testament wird Astrologie ebenso wie die Wahrsagerei verdammt. Reformatoren wie Luther verspotteten Astrologen als «Narren».

Warum Straubinger die Vorbehalte versteht, warum er trotzdem an der Astrologie festhält und was die Jupiter-Saturn-Konjunktion mit dem Stern von Bethlehem zu tun hat, im Artikel auf

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/straubinger-und-die-sterndeuter/

Text: Tilmann Zuber

Christkind und Samichlaus haben Konkurrenz bekommen: Wenn Anfang Dezember in der Schweiz der Adventsglanz die Einkaufsze...
11/12/2025

Christkind und Samichlaus haben Konkurrenz bekommen: Wenn Anfang Dezember in der Schweiz der Adventsglanz die Einkaufszentren überzieht, erscheint in den Regalen der Migros der beliebte Weihnachtswichtel Finn.

Eine Werbefigur, gewiss – doch eine, mit einer wichtigen Botschaft.

Finn stehe für die kleinen Wunder des Alltags, sagt Jan Kempter, Creative Director der Wirz Group. Er erinnere daran, dass der Sinn von Weihnachten nicht im Konsum liege, sondern in Momenten von Nähe, Aufmerksamkeit und Mitgefühl.

Warum ausgerechnet ein ursprünglich skandinavischer Troll die Herzen der Schweizer erobert und was die Kirchen von Finn lernen können auf

https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/weihnachtszeit-wichtelzeit/

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