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🎄 Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest! Weihnachten ist die Zeit, Geschichten zu verschenken. ✨ WIEN  ENTDECKEN f...
23/12/2025

🎄 Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest!

Weihnachten ist die Zeit, Geschichten zu verschenken. ✨
WIEN ENTDECKEN für Wienerinnen und Wiener, und alle, die es gern wären. 😉

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Wiens berühmtester Feldherr war kein Wiener – und kein Frauenheld.Prinz Eugen von Savoyen, 1663 in Paris geboren, intere...
21/12/2025

Wiens berühmtester Feldherr war kein Wiener – und kein Frauenheld.

Prinz Eugen von Savoyen, 1663 in Paris geboren, interessierte sich weder für Ehe noch für Damen. Und das war kein Geheimnis. Als „Prinz Eugen, der tapfere Ritter“ wurde er in ganz Europa gefeiert. Doch die heroischen Darstellungen haben recht wenig mit der historischen Gestalt gemein. Der Mann auf dem Denkmal war klein, schmal, sicher keine Schönheit – und innerlich weit entfernt vom soldatischen Ideal seiner Zeit. Die männerdominierte Welt der Kasernen lag ihm ebenso wenig wie die gesellschaftliche Erwartung an männliche Rollenbilder. Stattdessen interessierte sich Prinz Eugen für Kunst, Philosophie, Botanik, Architektur – und Männer. Zeitgenossin Lieselotte von der Pfalz schrieb offen über ihn:
„Er incommodiert sich nicht mit Damen, ein paar schöne Pagen wären besser seine Sach”.

Was heute klar benannt wird, blieb damals unausgesprochen – schadete seinem Ansehen jedoch keineswegs. Im Gegenteil: Er war Ratgeber dreier Kaiser, einer der mächtigsten Männer Europas und Bauherr des Belvedere. Sein Privatleben stand nie im Widerspruch zu seiner politischen und militärischen Bedeutung. Wer am Heldenplatz vorbeigeht, sieht einen Kriegshelden. Wer genauer hinschaut, erkennt einen Mann, der außerhalb der Norm lebte – und Wien nachhaltig prägte.

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Dieses Tor hat seine Bedeutung öfter geändert als seine Steine.Mittelalter: Teil der Wiener Stadtmauer — gebaut zur Vert...
18/12/2025

Dieses Tor hat seine Bedeutung öfter geändert als seine Steine.

Mittelalter: Teil der Wiener Stadtmauer — gebaut zur Verteidigung.
1809: Zerstört während der Besetzung durch Napoleon.
1824: Als Burgtor neu errichtet, ein zurückhaltendes Symbol des Überlebens.
Nach 1918: Umdeutung zum Kriegerdenkmal.
20. Jahrhundert: Politische Bühne, schwer beladen mit Geschichte.
Heute: Äußerlich unverändert, inhaltlich ein ganzes Jahrhundertbuch.

👀 Beim nächsten Vorbeigehen kurz stehen bleiben – das ist kein Bauwerk, das ist eine Zeitleiste.

Dieses Tor hat seine Bedeutung öfter geändert als seine Steine.Mittelalter: Teil der Wiener Stadtmauer — gebaut zur Vert...
18/12/2025

Dieses Tor hat seine Bedeutung öfter geändert als seine Steine.

Mittelalter: Teil der Wiener Stadtmauer — gebaut zur Verteidigung.
1809: Zerstört während der Besetzung durch Napoleon.
1824: Als Burgtor neu errichtet, ein zurückhaltendes Symbol des Überlebens.
Nach 1918: Umdeutung zum Kriegerdenkmal.
20. Jahrhundert: Politische Bühne, schwer beladen mit Geschichte.
Heute: Äußerlich unverändert, inhaltlich ein ganzes Jahrhundertbuch.

👀 Beim nächsten Vorbeigehen kurz stehen bleiben — das ist kein Bauwerk, das ist eine Zeitleiste.

Café Hawelka ist eines der wenigen Kaffeehäuser in Wien, das seit den 1930ern fast unverändert aussieht. Teile des alten...
16/12/2025

Café Hawelka ist eines der wenigen Kaffeehäuser in Wien, das seit den 1930ern fast unverändert aussieht. Teile des alten Interieurs stammen sogar noch aus den Zeiten der Chatham-Bar und des Café Ludwig-Carl davor.

Und genau so konsequent wie beim Ambiente ist Hawelka bei seinem Klassiker: den Buchteln. Sie kommen eigentlich aus der böhmischen Küche – „Buchty“ – und wurden im 18./19. Jahrhundert in Wien beliebt. Im Hawelka wurden sie ab den 1950ern zum Kult: Jeden Abend frisch, immer nach Josefines Originalrezept.

Heute gehören sie zu den längsten durchgehend gepflegten Mehlspeisen-Traditionen in einem Wiener Kaffeehaus. Georg Danzer war wohl durch diesen “nackten Wahnsinn” an Köstlichkeit inspiriert. 😅

Kurz gesagt:
Alte Einrichtung + altes Kochrezept = echtes Wiener Kulturgut.

Der Weihnachtsmarkt im Alten AKH ist der einzige Markt in Wien, der direkt auf historischem Krankenhausgelände stattfind...
14/12/2025

Der Weihnachtsmarkt im Alten AKH ist der einzige Markt in Wien, der direkt auf historischem Krankenhausgelände stattfindet.
Der Name erinnert an das Alte Allgemeine Krankenhaus, das hier seit 1784 stand und damals zu den bedeutendsten medizinischen Einrichtungen Europas gehörte. Zwischen Frauenstation, Gebärsaal, psychiatrischer Abteilung und den ersten klinischen Lehrsälen des Kaiserreichs wurde hier über zwei Jahrhunderte lang Medizingeschichte geschrieben.

Heute stehen wir zwischen denselben Gebäuden, die damals Patientinnen und Patienten beherbergten. Die geschlossenen Innenhöfe sorgen für ein besonders mildes Mikroklima, weshalb es dort oft spürbar wärmer ist als draußen. Unter dem Boden verlaufen noch alte Versorgungsgänge aus dem 18. Jahrhundert.

Der Markt selbst hat stark studentische Wurzeln: In den 1990ern starteten hier kleine Initiativen von Medizinstudent:innen, die den Grundstein für den heutigen Weihnachtsmarkt legten. Bis heute ist das Angebot lokaler und weniger touristisch als bei vielen anderen Märkten der Stadt.

Wusstest du, dass die Spanische Hofreitschule älter ist als die meisten Gebäude der Hofburg? Schon 1565 nutzten die Habs...
10/12/2025

Wusstest du, dass die Spanische Hofreitschule älter ist als die meisten Gebäude der Hofburg? Schon 1565 nutzten die Habsburger die Reitkunst nicht als Show – sondern als Militärtechnik. Die Lipizzaner waren damals echte „Kavaliers-Pferde“, gezüchtet für Wendigkeit, Präzision und Machtinszenierung.

Der prunkvolle Reitsaal von 1729? Kein Deko-Saal, sondern ein politisches Statement von Kaiser Karl VI., der damit zeigen wollte: Wien ist das Zentrum europäischer Reitkunst. Und ja – die berühmten weißen Pferde kommen gar nicht aus Wien, sondern wachsen in Piber und Heldenberg auf, bevor sie nach 8–10 Jahren Ausbildung im Barocksaal auftreten dürfen.

Die Lipizzaner sind heute nicht nur Tradition – sie sind Wiens stillste und eleganteste Zeitzeugen.

Keine weiße Tischdecke. Kein Sommelier.Nur der Griller, ein Messer – und ein Senffleck, der einfach dazugehört. 🌭✨Wusste...
07/12/2025

Keine weiße Tischdecke. Kein Sommelier.
Nur der Griller, ein Messer – und ein Senffleck, der einfach dazugehört. 🌭✨

Wusstest du, dass der älteste noch bestehende Würstelstand Wiens bereits seit 1928 Würstel verkauft?
Die Rede ist vom legendären Würstelstand LEO am Döblinger Gürtel.
Die ersten 10 Jahre musste der Platz tagsüber noch geräumt und der Stand in einen Innenhof gezogen werden. 🔥Aus diesem einfachen Stand wurde über die Jahrzehnte und Generationen eine Wiener Institution: Ein Ort, an dem wirklich alle zusammenkommen und auch Bundeskanzler mit “Du” angesprochen wurden.

Vom klassischen Frankfurter bis zur beliebten Käsekrainer – der Würstelstand ist weit mehr als Fast Food. Er ist Teil vom Wiener Alltag - ein sozialer Treffpunkt bei Tag und bei Nacht. Und seit 2024 ist die Würstelstand-Kultur sogar offiziell immaterielles Kulturerbe.

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Der 5. Dezember kann zwei Dinge bedeuten:1. Ein zotteliger Dämon mit Glocken jagt dich.2. Oder du beißt in die süßeste V...
05/12/2025

Der 5. Dezember kann zwei Dinge bedeuten:
1. Ein zotteliger Dämon mit Glocken jagt dich.
2. Oder du beißt in die süßeste Version dieses Dämons – das Krampus-Gebäck.
Fakt: Der Krampus aus Hefeteig ist eigentlich ein uraltes Glückssymbol aus der Tradition der „Gebildbrote“. Man aß ihn früher, um das Wilde zu zähmen und das Böse zu „entmachten“. Heute essen wir ihn… weil Butter, Rosinen und ein bisschen Zucker jedes Problem lösen.

Ein Dämon, der dich nicht erschreckt, sondern satt macht?
Klingt nach einem perfekten Krampustag.

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Der Naschmarkt ist mehr als ein Markt – er ist Wiens wandelbarster Belege von 500 Jahren Marktgeschehen.Er begann als Mi...
02/12/2025

Der Naschmarkt ist mehr als ein Markt – er ist Wiens wandelbarster Belege von 500 Jahren Marktgeschehen.

Er begann als Milchmarkt im 16. Jahrhundert am Kärntnertor. Dann wurde er Ende des 18. Jahrhundert mit dem verlegten Marktplatz von der Freyung zum Aschenmarkt in der Gegend vom heutigen Karlsplatz. Und als dann später die ersten Süßwaren und exotischen Früchten auftauchten, nannten ihn die Wiener einfach Naschmarkt.

Als Wien den Wienfluss einwölbte, zog der Markt Anfang des 20. Jahrhunderts an die Wienzeile - heute gehen wir dort über den Wienfluss, ohne es zu merken.

Und was früher eine Art Supermarkt war ist heute eine Genussmeile: Menschen aus aller Welt kommen zum Naschmarkt um zu schauen, zu kosten, zu essen, zu trinken und um zu plaudern.

Heute ist er der Bauch von Wien – multikulti, lebendig, laut, köstlich.
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Keine Weihnachtszeit in Wien beginnt ohne sie: einmal schütteln… und schon schneit’s! ❄️Die Schneekugel gehört hier einf...
30/11/2025

Keine Weihnachtszeit in Wien beginnt ohne sie: einmal schütteln… und schon schneit’s! ❄️

Die Schneekugel gehört hier einfach dazu. Kaum zu glauben, dass dieses kleine Winterwunder aus einem Zufall entstand:
1900 wollte Instrumentenbauer Erwin Perzy I eigentlich nur eine Operationslampe heller machen. Statt mehr Licht gab’s plötzlich schwebende Partikel im Wasser – und damit den ersten „Schnee“ im Glas. So wurde in Wien die erste Schneekugel der Welt geboren.
Bis heute werden die Originale in der Manufaktur im 17. Bezirk in echter Handarbeit hergestellt – ein Stück österreichischer Tradition, das längst Kultstatus hat. Und warum passt die Schneekugel perfekt zum 1. Advent?
Weil dieses leise Schneewirbeln genau das einfängt, was Advent bedeutet:
✨ Ruhe, Fokussierung auf die kleinen Dinge und den Beginn der magischen Vorweihnachtszeit.

Ein Wiener Original, das jedes Jahr die Adventstimmung einläutet. 🕯️

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