15/12/2025
Viele fragen sich, warum sich ihr Bauchgefühl während oder nach dem Konsum so verändert, ob es „kaputt“ ist oder einfach nicht mehr zuverlässig funktioniert.
Ein zentraler Begriff dafür ist Interozeption: die Fähigkeit des Gehirns, innere Körperzustände wahrzunehmen und einzuordnen. Herzschlag, Spannung, Wärme, kleine emotionale Veränderungen: all das fließt in diese Körperkarte ein.
Psychoaktive Substanzen greifen genau in dieses System ein.
Sie verändern, wie die Insula, unser interozeptives Zentrum, Signale bewertet. Die körperlichen Effekte des Konsums werden mit der Zeit zur gewohnten Referenz für „Balance“.
Wenn die Substanz fehlt, entsteht ein Mismatch zwischen Erwartung und realem Zustand, spürbar als Unruhe, Leere oder Orientierungslosigkeit.
Das bedeutet nicht, dass das Bauchgefühl verloren ist.
Es bedeutet, dass das Gehirn neu lernen muss, nüchterne Signale zu interpretieren.
Wenn du verstehen möchtest, wie dieser Prozess funktioniert, hör in meine aktuelle Podcastfolge rein!
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